Defibrillator für das Wohnprojekt

Helga Winnemuth (von links) nahm stellvertretend für die Bewohner von „Wohnen im Apfelgarten" den Defibrillator von Hans-Wilhelm Frische, Jürgen Hildebrandt und Werner Bartsch entgegen. Daneben Alisa Ahrens von den Johannitern und Marion Wischhof vom Bartsch-Bauunternehmen. Foto: A. Wiese

Architektengemeinschaft löst ihr Versprechen ein

Schwarmstedt. Das Werner-Barsch-Bauunternehmen hat sein Versprechen eingelöst und dem Projekt „Wohnen im Apfelgarten" einen Defibrillator spendiert. Am Mittwoch überreichten Werner Bartsch und die Architektengemeinschaft mit Hans-Wilhlem Frische und Jürgen Hildebrandt sowie Marion Wischhoff Bewohnerin Helga Winnemuth stellvertretend das Gerät. Anschließend gab es für interessierte Bewohner des Hauses eine Einführung duch Alisa Ahrens von den Johannitern. Automatisierte externe Defibrillatoren haben sich in der Öffentlichkeit bewährt, wenn sie zum Einsatz gekommen sind. Bei einem Kollaps von Personen in der Öffentlichkeit können die Geräte, die auch von Laien einfach zu bedienen  sind, wie Alisa Ahrens versicherte, selbstständig das EKG messen und eine Intervention vorschlagen: Bei Kammerflimmern geben sie einen Schock ab, bei Asystolie empfehlen sie eine manuelle Herzdruckmassage. Liegt der Bewusstlosigkeit des Betroffenen kein Herzproblem zugrunde, so zeigt der Defibrillator dies ebenfalls an und verabreicht keinen Schock. Die Johanniter hatten das Bauunternehmen bei der Beschaffung des Gerätes und des dazugehörigen Schrankes über die Björn-Steiger-Stiftung unterstützt. Das Gerät wird in dem Haus, in dem neben Eigentumswohnungen auch eine Tagespflege und die Sozialstation Heidekreis untergebracht sind, neben dem Fahrstuhl installiert.