"Die Energiewende ist jetzt überall auf der Welt"

Von Links: Preisträger Jörg Zöllner, Ortsvorsitzender Detleff Rogoll, Preisträger Dr. Stefan Dreesmann, Wirtschaftsminister Olaf Lies und Bürgermeisterin Claudia Schiesgeries. Foto:F.Krebs
 
Zu Gast bei der Übergabe des Umweltpreises : Niedersächsens Wirtschaftsminister Olaf Lies hielt zu ehren der Preisträger eine Rede. Foto:F.Krebs

Wirtschaftsminister Olaf Lies sprach bei der Vergabe des Umweltpreises

Schwarmstedt(fk). Die Verleihung des Umweltpreises vom SPD-Ortsverein am vergangenen Freitag begann mit einem Klavierstück zu dem Lied „New York, New York“, denn die erneuerbaren Energien haben das Aller- Leine- Tal bei der New York Times bekannt gemacht. Die Veranstaltung fand im Hotel Bertram statt. Der Preis galt den "Motoren" der Aller-Leine-Tal - Projektgruppe „Erneuerbare Energien“, Dr. Stefan Dreesmann aus Norddrebber und Jörg Zöllner aus Schwarmstedt. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Ortsvorsitzenden Detleff Rogoll, der nach einer kurzen Begrüßung dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies das Wort übergab. Dieser würdigte in seiner Rede das ehrenamtliche Engagement der Preisträger und gratulierte dem SPD-Ortsverein, die das Projekt ins Leben gerufen haben für ihre Idee. „Die Energiewende ist jetzt überall auf der Welt ein Thema und wir sind in Deutschland bei allem was wir machen abhängig von Energie“, machte Olaf Lies deutlich. Er erklärte ebenfalls, dass wir uns durch die Energie aus Sonne und Wind unabhängig vom Import und damit auch unabhängig vom Preis für Energie machen würden. „Da wir im Jahr 2022 gänzlich aus den letzten Kernkraftwerken aussteigen werden, müssen wir auch alternative Energie erzeugen und transportieren können“, betonte der Wirtschaftsminister nachdrücklich. Die beiden Preisträger der „Initiative für Erneuerbare Energien“ haben viele Menschen motiviert sich anzuschließen und das Bewusstsein für erneuerbare Energien vor Ort deutlich erhöht. „Zu Beginn gab es wenige Energieanbieter. Das hat sich geändert, heutzutage herrscht eine Energie-Demokratie, in der viele kleine Institutionen und regionale Erzeuger ihre Energien einbringen könnten“, so Lies. Da die Energiewende so schnell wie möglich weiter vorangetrieben werden müsse, sei der Zeitpunkt zur Vergabe des Umweltpreises genau richtig gewählt, um eine solche Gemeinschaft weiter zu motivieren an dieser Stelle weiter zu machen. So sei dir Digitalisierung der Energiewende der nächste Schritt, kündigte Lies an. „Der Preis sei nur eine Auszeichnung die geleistete Arbeit ein Stück weit zu ehren“, sprach er weiter. Nach Olaf Lies ergriff Preisträger Dr. Stefan Dreesmann das Wort. „Der Preis gilt allen Aktiven im Raum und fließt in den Bereich erneuerbare Energien“, bekräftigte er. Dreesmann betonte, dass viel Energie in die ehrenamtliche Arbeit fließe, jedoch auch viel daraus gewonnen würde. Regional gehe es um kleine Projekte, an denen Bürgerinnen und Bürger mitarbeiten und helfen könnten. Ein Beispiel wären mögliche Wasser-Kleinkraftwerke. Die beiden Preisträger Dr. Stefan Dreesmann und Jörg Zöllner gratulierten anschließend noch den Gewinnern der Solarbundesliga, den Gemeinden Frankenfeld, Gilten und Böhme für ihre Leistungen. Im Ranking von bundesweit 2000 Gemeinden können sich die drei Gemeinden im Aller-Leine-Tal und Heidekreis über die drei ersten Plätze freuen. Neben zahlreichen Gemeindebürgermeistern war auch SPD- Bundestagsabgeordneter Lars Klingenbeil bei der Vergabe vor Ort und freuten sich für die Preisträger.