Digitalisierung optimal genutzt

Die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (rechts) zu Besuch in der Grundschule Bothmer bei Schulleiterin Christina Feldmann.

Pieper zu Besuch in Grundschule Bothmer

Bothmer. Nach wochenlangem Homeschooling geht der Großteil der Kinder nun wieder im wochen- oder tageweisen Wechsel zur Schule. CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper hat sich an der Grundschule Bothmer bei Schulleiterin Christina Feldmann ein Bild von der aktuellen Situation gemacht. „Die Corona-Pandemie stellt unsere Bildungseinrichtungen vor beträchtliche Herausforderungen. Es ist mir ein großes Anliegen zu erfahren, wie die Schulen mit dieser Situation umgehen, was für Probleme entstehen und wo weitere Unterstützung notwendig ist“, so Gudrun Pieper.Die Grundschule Bothmer nimmt am Programm „Bewegte Schule- gesunde Schule Niedersachsen“ teil, das zum Ziel hat, mehr Bewegung in den Unterricht und in die Pausen zu integrieren. Leider sei es durch die Hygiene- und Schutzmaßnahmen schwierig das Konzept umsetzen, berichtete Christina Feldmann. Dem Bewegungsdrang der Kinder könne man zurzeit nicht in dem gewohnten Maße gerecht werden. Trotzdem ist die Schulleiterin mit der Situation zufrieden: „Die Rahmenpläne des Ministeriums lassen uns Flexibilität und die Freiheit vieles selber zu gestalten. Wenn man dafür offen ist, ergeben sich daraus neue Chancen.“ Im Bereich Digitalisierung ist die Grundschule ganz vorne dabei. Über schuleigene Tablets können die Kinder ihr „Lernregal“ aufrufen. Dort finden sie einen digitalen Wochenplan und thematisch passende Videos. Die Aufgaben können die Schülerinnen und Schüler dann selbständig und mit freier Zeiteinteilung abarbeiten. Pieper zeigte sich erfreut und beeindruckt, dass die Grundschule Bothmer die Vorteile der Digitalisierung optimal nutzt. Feldmann betonte, wie sehr sich die Grundschüler auf eine Normalisierung des Schullebens freuen würden. Allerdings sieht sie eine Rückkehr mit voller Klassenstärke unter den derzeitigen Rahmenbedingen auch kritisch. Es sei schwer
möglich den nötigen Abstand einzuhalten. Alleine das Händewaschen aller Schüler einzeln würde enorm viel Zeit in Anspruch nehmen. „Hier müssen wir täglich die Erfahrungen wohl nachsteuern, aber wir sind zuversichtlich.“ Dass die Schule ein wichtiger, sozialer Raum sei, machte Gudrun Pieper abschließend deutlich: „Schule ist für die Kinder ein wichtiger Ort, nicht nur um zu lernen, sondern auch um Struktur und Zuwendung zu erhalten. Die Digitalisierung des Lehrbetriebs erfährt in dieser Zeit zwar einen wichtigen Schub, die Anwesenheit in der Schule kann damit aber nicht