Doppelte Bestleistung an der Wilhelm-Röpke-Schule

Maja-Magdalena Klein (links) und Nele Witt vor der Wilhelm-Röpke-Statue

Nele Witt und Maja-Magdalena Klein verlassen die KGS mit überragendem Abitur

Schwarmstedt. An der Wilhelm-Röpke-Schule wurden vor 10 Jahren die ersten Abiturientinnen und Abiturienten feierlich entlassen nachdem die Schule lange Jahre Haupt- und Realschule und dann KGS ohne Oberstufe war. Viele Schülerinnen und Schüler hatten gute und sehr gute Abiturzeugnisse, aber bisher gab es lediglich einmal das nicht zu übertreffende Ergebnis mit der Durchschnittsnote 1,0. Emma Zeppernick schaffte diese Höchstleistung im Jahr 2018; Janka Raffelsbauer, Paula Sandtvos und Sonja Willeke im Jahr 2019.
Die Abiturientinnen und Abiturienten, die in diesem Sommer die Schule verlassen, sind insgesamt etwas Besonderes, sind sie doch die ersten, die an der KGS nach 13 Jahren Abitur gemacht haben und die, die über einen langen Zeitraum gar nicht in die Schule gehen konnten, sondern digital lernen und arbeiten mussten. All diese Besonderheiten hielten die Schülerinnen und Schüler nicht davon ab, tolle Leistungen abzurufen. Und wo es einerseits besonders schwer war, hatten sie andererseits besonders viel Zeit zum Lernen, fielen doch Abipartys, die Seminarfahrten, Kinobesuche und andere Ablenkungen nahezu komplett aus.
Nele Witt und Maja-Magdalena Klein haben dies besonders gut hinbekommen; sie erreichten jeweils das Sensationsergebnis von 1,0. Beide haben während ihrer Schulzeit aber nicht nur gebüffelt, ganz im Gegenteil, haben sie sich in vielfältiger Weise ehrenamtlich aktiv betätigt und in der Schülervertretung über Jahre in leitenden Funktionen viele viele Stunden damit verbracht, für andere da zu sein. Nele, das wissen viele, hat zudem in der Kirchengemeinde unzählige Konfirmanden und Konfirmandinnen und diverse Projekte begleitet und ist im Bereich Sport vielfältig aktiv.
Jetzt nach dem Ende der Schulzeit will Nele, die in Buchholz wohnt und einen jüngeren Bruder hat, ein Praktikum im landwirtschaftlichen Bereich machen, dann möglichst ein wenig die Welt erkunden und in einem Jahr voraussichtlich mit dem Studium der Veterinärmedizin beginnen; den Notendurchschnitt dazu hat sie schon einmal. Maja, die in Winsen an der Aller wohnt, macht jetzt erst einmal einen Freiwilligendienst in Belgien mit dem Europäischen Solidaritätskorps und möchte danach International Relations studieren; passend zu ihrem Lieblingsfach Politik-Wirtschaft. Maja, die eine Schwester hat, spielt zudem gerne Volleyball, Fußball und Ukulele.