Ein Beitrag für die Jäger der Nacht

Johannes Schlemermeyer (links), Kommunalreferent des regionalen Netzbetreibers Avacon, übergab in Hodenhagen einen Spendenscheck über 2000 Euro an den Vorsitzenden des Stiftungsbeirats der Serengeti-Park Stiftung, Dr. Fabrizio Sepe. Foto: Serengeti-Park Stiftung

Avacon übergibt eine großzügige Spende an die Serengeti-Park Stiftung

Hodenhagen. Die Serengeti-Park Stiftung hat eine großzügige Spende erhalten. Am Montag (20.07.2020) übergab der regionale Netzbetreiber Avacon, vertreten durch den Kommunalreferenten Johannes Schlemermeyer, in Hodenhagen einen Spendenscheck über 2.000 Euro an den Vorsitzenden des Stiftungsbeirats, Dr. Fabrizio Sepe.
„Die Themen Natur- und Umweltschutz sind für uns als regionaler Netzbetreiber ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit und liegt uns sehr am Herzen. Hierzu zählt selbstverständlich auch der Schutz von heimischen Tier- und Pflanzenarten.“, erklärt Schlemermeyer. Aktuell engagiere sich Avacon bereits in verschiedenen Bienen- und Vogelschutzprojekten. „Mit dem Projekt ‚Fledermäuse - Jäger der Nacht‘ möchten wir unsere Unterstützung für die Tierwelt erweitern und der Serengeti-Park Stiftung bei ihrer wichtigen Arbeit zur Seite stehen. Einen besonderen Stellenwert hat neben dem Schutz dieser faszinierenden Tiere auch die Einbindung von Schulklassen in dieses Projekt. Das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an den Umwelt- und Artenschutz möchten wir ebenfalls unterstützen.“
Der Vorsitzende des Stiftungsbeirats, Dr. Fabrizio Sepe, bedankt sich bei der Avacon AG und lobt das Engagement des Unternehmens. „Wir sind dankbar für jeden Beitrag, der uns bei der Arbeit der Stiftung hilft! Mit dieser großzügigen Spende können wir einen großen Schritt in die Zukunft machen und ein spannendes Projekt zum Schutz bedrohter Arten voranbringen.“, so Sepe.
„Fledermäuse - Jäger der Nacht“, so heißt das Artenschutzprojekt der Stiftung, dem die Spende zu Gute kommen wird. In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten, von denen allein 19 in Niedersachsen und Bremen vertreten sind. Fledermäuse bewohnen unsere Welt seit über 50 Millionen Jahren. Heute ist diese Unterordnung der Fledertiere stark bedroht. Vor allen die Intensivierung der Landwirtschaft und der damit verbundene Rückgang an Insekten haben vielen Fledermausarten die Nahrungsgrundlage genommen. Durch den Verlust der Nahrung ist die Populationsgröße vieler Arten eingebrochen. Aber auch der Mangel an geeigneten Quartieren, verschärft die Situation für die Fledermäuse. Vier der in Deutschland vorkommenden Arten sind bereits vom Aussterben bedroht.
Die Serengeti-Park Stiftung engagiert sich mit Hilfe der Unterstützung von Avacon im Schutz dieser
bedrohten Tiere.
Regelmäßig besucht die Serengeti-Park Stiftung Schulklassen, um mit ihnen über den Schutz dieser Tiere zu sprechen. Die Kinder erfahren anhand unterschiedlicher Anschauungsmaterialien wie Fledermäuse fliegen, wo sich während des Tages verstecken, was sie fressen und noch viele andere spannende Sachen aus dem Leben der Jäger der Nacht. Anschließend werden gemeinsam Fledermauskästen aufgehangen. Umweltbildung ist ein wichtiger Bestandteil des Artenschutzes, da die Menschen nur bereit sind sich für das zu engagieren was sie kennen und fasziniert.Einige Fledermausarten, wie der Große Abendsegler, die Zwergfledermaus oder die
Rauhautfledermaus beziehen künstliche Ersatzquartiere. Durch das Anbringen von Fledermauskästenerhöht die Serengeti-Park Stiftung die Verfügbarkeit ausreichender Sommerquartiere, in denen die Fledermäuse am Tage schlafen und ihre Jungtiere aufziehen können. Hintergrund zur Serengeti-Park Stiftung:
Die Serengeti-Park Stiftung wurde im Juni 2011 auf Initiative des Serengeti-Parks ins Leben gerufen. Mit der Arbeit der Stiftung soll den langjährigen Bemühungen des Parks im Bereich des Artenschutzes eine breitere Basis geben werden. „Aufgabe der Stiftung ist die Förderung des Naturschutzes und Umweltschutzes sowie des Tierschutzes.“ (Satzung). Mit nachhaltigen Projekten im regionalen und globalen Rahmen sollen bedrohte Arten und seltene Nutztierrassen erhalten bleiben, sowie die Natur - und damit die Lebensgrundlagen für Menschen und Tiere - geschützt werden.