Eine Person nach Explosion in KFZ-Werkstatt verstorben

Der Rettungshubschrauber brachte den Verletzen in die Klinik. Foto: T. Bösewill
Heidekreis (tb). Gegen 14.30 Uhr am 22. August schreckten die Nachbarn einer KFZ-Werkstatt mit angeschlossener Tankstelle durch einen lauten Knall hoch. Ein Nachbar sah Glassplitter durch die Luft fliegen und lief sofort zur Werkstatt. Dort fand er den lebensgefährlich verletzten Besitzer am Boden liegend und leistete sofort erste Hilfe, weitere Nachbarn alarmierten die Rettungskräfte. Neben dem Besitzer befanden sich noch zwei weitere Personen in dem Gebäude, die mittel- bis leicht verletzt wurden. Die schwer verletzte Person wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik verbracht, wo er an seinen schweren Verletzungen verstarb. Die beiden Mitarbeiter wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Eintreffenden Kräfte der Feuerwehren Kirchboitzen und Altenboitzen sicherten den Brandschutz und unterstützen bei der Verletztenrettung.
Die Wucht der Explosion war so stark, dass einige Teile der 33 Kilogramm schweren Propangasflasche die Dachhaut durchschlugen, andere Teile steckten noch in der Dachverkleidung Durch die Druckwelle wurden sämtliche Scheiben und Fenster zerstört. Laut Aussage der vor Ort anwesenden Polizei ereignete sich der Unfall bei Schweißarbeiten, die genaue Ursache sei aber noch unklar. Die Angehörigen wurden von dem Kriseninterventionsteam des DRK betreut.
Vor Ort waren 20 Kräfte der Feuerwehren Kirchboitzen und Altenboitzen, ein Rettungshubschrauber, drei Rettungswagen, ein Notarzt, der Organisatorische Leiter und der leitende Notarzt des DRK, der Brandschutzprüfer des Landkreises, zeitweise drei Streifenwagen und die beiden stellvertretenden Stadtbrandmeister.