Einführung der inklusiven Schule

Junge Union: „Es gibt noch viele offene Fragen"

Schwarmstedt. Die inklusive Schule ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang zu den niedersächsischen Schulen. Das hat der Niedersächsische Landtag am 20. März 2012 mit breiter Mehrheit beschlossen. Eltern von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung erhalten damit ein Wahlrecht, ob ihr Kind die allgemeine Schule oder eine Förderschule besuchen soll. Mit dem verbindlichen Start 2013/14 müssen sich auch die kommunalen Schulträger nun auf die Veränderungen einzustellen. Für alle Förderschwerpunkte außer Lernen, Sprache und emotionale und soziale Entwicklung können für einen Übergangszeitraum bis 2018 Schwerpunkt-Grundschulen eingerichtet werden. Dabei sollen Schulträger und Schulen durch die Niedersächsische Landesschulbehörde umfassend beraten werden, dieses Angebot möchte die CDU der Samtgemeinde Schwarmstedt nun nutzen. „Inklusion wird uns alle angehen, aber die Umsetzung darf niemanden überfordern - nicht die Schülerinnen und Schüler, nicht die Eltern, nicht die Lehrkräfte und erst recht nicht unsere knappen Finanzen. Die letzten Ausschusssitzungen haben gezeigt das es noch sehr viel offene Fragen zu diesen Thema gibt“ so der Fraktionsvorsitzende der CDU Henrik Rump
Die Umsetzung der inklusiven Beschulung wird auch unsere Schulen in der Samtgemeinde Schwarmstedt vor neue Aufgaben stellen. Wir begrüßen die Gesetzesänderung sehr, da hiermit die Umsetzung der UN-Konvention, die auch von der Bundesregierung ratifiziert wurde, auch in Niedersachsen erfolgt.
Um hier umfassende detaillierte und fachlich fundierte Auskünfte zu erhalten, beantragte nun die CDU Fraktion eine Unterrichtung durch die Landesschulbehörde zur nächsten Schulausschusssitzung.