Energie sparen fängt in der Grundschule an

Ralf Thäsler (v.l.), Torsten Grünhagen, Iris Abraham, Karl-Heinz Winter, Kerstin Tietz, Susanne Ruppin und Markus Grunwald präsentieren mit den Grundschülern den Spendenscheck. Foto: B. Stache

Kreissparkasse Walsrode spendet für Energiesparkoffer

Buchholz/Aller (st). Schon frühzeitig werden die Grundschüler der Heinz-Heyder Schule Buchholz zum Energie sparen angehalten. Sie beteiligen sich zudem am Energiesparwettbewerb der Grundschulen im A.L.T., der vom Klimaschutzmanager in der EnergieRegion Aller-Leine-Tal, Karl-Heinz Winter, initiiert wurde. Kerstin Tietz, Leiterin des Experimenten-/Energiesparkurses der ersten bis dritten Klasse, erläuterte am Mittwochnachmittag anlässlich einer Scheckübergabe durch die Kreissparkasse Walsrode an einem großen Plakat verschiedene Energiesparmaßnahmen, die mit den Kindern zusammengetragen wurden. „Ich finde es gut, dass durch solche Aktionen die Schulkinder schon frühzeitig für ein umweltbewusstes Verhalten sensibilisiert werden“, erklärte Bürgermeister Torsten Grünhagen. In Anwesenheit von Susanne Ruppin, 1. Vorsitzende des Eltern- und Förderkreises der Grundschule, Ralf Thäsler vom Kommunalmanagement der E.ON Avacon AG Nienburg, die als ein Energiesparpartner die Schüler bei diesem Projekt unterstützt, sowie Karl-Heinz Winter, überreichten Markus Grunwald und Iris Abraham einen Spendenscheck der Stiftung der Kreissparkasse Walsrode in Höhe von 1000 Euro. „Es ist toll, wie ihr dieses Energiesparprojekt anwendet“, lobte Abraham, Geschäftsstellenleiterin der Kreissparkasse in Schwarmstedt, die Schülerinnen und Schüler. Von dem Spendenbetrag sind 800 Euro für die vier Grundschulen in der Samtgemeinde Schwarmstedt vorgesehen, 200 Euro fließen der Grundschule Rethem zu. „Jedes Energieteam dieser Schulen erhält davon einen solchen Energiegeräte-Messkoffer“, kündigte Karl-Heinz Winter an, während er den Erwachsenen und Schülern den Inhalt erklärte. Kerstin Tietz zeigte sich begeistert: „Ich wollte immer etwas für die Kinder zum selber Messen, Anfassen und Fühlen. Man kann reden und reden, aber wenn sie etwas selber machen, ist das schon etwas anderes.“ So seien beispielsweise Zählerstände von Heizung und Strom abgelesen und der Jahresverbrauch ermittelt worden: nach dem ersten Erstaunen hätten die Grundschüler die Frage gestellt: „Und was können wir sparen?“. Ralf Thäsler unterstrich die Rolle des Netzbetreibers für eine gesicherte Energieversorgung. Wenn über diese Aktion die Kinder erfahren, woher Strom und Wasser kommen, sei das eine gute Sache, machte er deutlich. Susanne Ruppin erwähnte das Engagement des Eltern- und Förderkreises: „Wir unterstützen dieses Energiesparprojekt der Grundschule von Beginn an, unter anderem durch Presseveröffentlichungen oder, wie heute, durch eine kühlende Erfrischung. Wir haben auch die Koordination der Finanzen zwischen Herrn Winter und der Schule geleitet.“