Erster Spatenstich für KiTa Am Bornberg

Obligatorischer erster Spatenstich für die neue KiTa Am Bornberg in Schwarmstedt: Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs (von links), Bürgermeisterin Claudia Schiesgeries, Gehrs allgemeiner Vertreter Martin Geisel und Architekt Robert Szalay. Foto: A. Wiese

In einem Jahr sollen die drei Krippengruppen bezugsfertig sein

Schwarmstedt (awi). Fast genau ein Jahr nach dem ersten Verwaltungsgespräch mit dem zuständigen Architekten setzten Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs, sein allgemeiner Vertreter Martin Geisel und Bürgermeisterin Claudia Schiesgeries am Mittwoch bei strahlendem Sonnenschein den ersten offiziellen Spatenstich für den Neubau der Kindertagesstätte Am Bornberg in Schwarmstedt. "Ein schöner Anlass und absolut notwendig", so Björn Gehrs. Drei Krippengruppen sollen hier in rund einem Jahr eröffnet werden. Die Nachfrage nach Krippenplätzen reißt nicht ab. Und Schwarmstedt habe noch viel vor, erklärte Gehrs. Der Ort wolle wachsen und junge Familien ansprechen. Der KiTa-Neubau liege sehr verkehrsgünstig an der Ecke Esseler Straße/Am Bornberg, nicht nur für die Schwarmstedter, sondern auch für Einwohner anderer Orte der Samtgemeinde, die sich bei Krippen- und Kindergartenplätzen bekanntlich gegenseitig unterstützten. Die Planung für die neue KiTa sei schnell vorangeschritten. Im Juli letzten Jahres gab der Verwaltungsausschuss grünes Licht für die Planungsvariante mit drei Gruppen und einem Bewegungsraum und einen Planungsauftrag für KMS. Im Oktober lag die Kostenberechnung mit knapp 2,3 Millionen Euro vor. Verwaltungsausschuss und Rat nickten das ab. Im November wurde der Bauantrag beim Landkreis Heidekreis gestellt, im Februar 2018 folgte der Zuwendungsbescheid der Landesschulbehörde, im März wurde die Baugenehmigung erteilt, Anfang April wurde der Bauzaun aufgestellt und jetzt der offizielle Startschuss gegeben. Die Landesschulbehörde gibt einen Zuschuss von 540.000 Euro, der Landkreis steuert 810.000 Euro bei. Für den Bauherrn bleiben so 1,054 Millionen Euro übrig. Zunächst entstehen 784 Quadratmeter Gesamtnutzfläche, aber eine Erweiterung ist bereits angedacht und die Flächen gesichert. Eine Million Euro sei viel Geld, aber es sie wichtig, nicht in Zwischenlösungen zu investieren, sondern die knappe Ressourcen gleich zielgerichtet anzulegen, führte Björn Gehrs aus. Wenn zum Schuljahresbeginn 2019 der Druck bei den Krippenplätzen steige, solle die neue KiTa möglichst schon ein paar Monate in Betrieb sein, kündigte Gehrs an. Er bedankte sich bei seiner Bauabteilung, namentlich Sachbearbeiter Thomas Wiedemann und Fachbereichsleiter Bernward Otte, die zurzeit mit der Planung für den Hallenbadausbau und diesem Bauvorhaben sehr gut ausgelastet seien. Sein Dank galt weiterhin Architekt Robert Szalay und seinem Team.