Fahrer war völlig eingeklemmt

Die Feuerwehr barg den Fahrer des Mercedes nach 45 Minuten aus dem völlig zerstörten Autowrack. Foto: Feuerwehr Schwarmstedt

Schwerer Verkehrsunfall auf der L 190 zwischen Buchholz und Lindwedel

Buchholz. Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L 190 zwischen Buchholz (Aller) und Lindwedel wurden am vergangenen Sonnabend, 11. Juni, um 13.04 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Schwarmstedt und Buchholz (Aller) alarmiert. Eine 84-jährige Polofahrerin wollte aus einem Nebenweg auf die L 190 einbiegen und übersah dabei einen kreuzenden Mercedes. Beim Versuch auszuweichen, geriet der mit fünf Personen besetzte Mercedes nach einer Touchierung des Polos ins Schleudern und raste frontal gegen einen Baum. Hierbei wurde der Mercedes so schwer beschädigt, dass der 40-jährige Fahrer schwer im Fußraum eingeklemmt wurde und von der Feuerwehr befreit werden musste. Die alarmierten Ortswehren Schwarmstedt und Buchholz (Aller) waren mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls vor Ort waren der Gemeindebrandmeister und dessen Stellvertreter sowie ein Organisatorischer Leiter (Rettungsdienst). Die Versorgung der Verunfallten erfolgt bis zum Eintreffen der Rettungskräfte zunächst durch die Rettungsassistenten/Sanitäter der Feuerwehr Schwarmstedt. Hierzu wurde unter anderem ein Verletztensammelplatz eingerichtet. Von den fünf Fahrzeuginsassen erlitten zwei schwere und drei leichte Verletzungen. Eine Person des verunfallten Mercedes erlitt außerdem einen schweren Schock und bedurfte der besonderen Betreuung. Der Fahrer des Polos blieb ersten Angaben zu Folge unverletzt. Der im Fußraum schwer eingeklemmte Fahrer des Mercedes konnte nach 45 Minuten mit Hilfe des hydraulischen Rettungsgerätes aus seiner Zwangslage befreit werden und wurde anschließend per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Während der Rettungsarbeiten wurde der Mercedes durch die Seilwindes des vor Ort befindlichen Rüstwagens gegen ein unkontrolliertes Wegrollen gesichert. Die übrigen vier Verletzen wurden mit insgesamt drei Rettungswagen (auch aus der Region Hannover) in benachbarte Krankenhäuser transportiert. Die L 190 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten in Höhe der Einsatzstelle voll gesperrt. Für die alarmierten Ortswehren endete der Einsatz um 15.15 Uhr. Die Polizei gibt den Schaden mit über 30.000 Euro an.