Flächendeckende Beratung für Menschen mit Behinderungen gesichert

Heidekreis. Die Bundesregierung hat das Angehörigenentlastungsgesetz beschlossen. Teil dieses Gesetzes ist die finanzielle Entfristung sowie Aufstockung der „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“ (EUTB). Jeweils in Rotenburg, Soltau und Bad Fallingbostel gibt es diese Beratungsstellen für Menschen mit Behinderung.
In den EUTBs werden Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige insbesondere durch Menschen mit Behinderungen beraten. „Dadurch wird ein partnerschaftlicher und niedrigschwelliger Austausch auf Augenhöhe ermöglicht“, ist sich der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil sicher. Die kostenfreie Beratung umfasst alle Rehabilitations- und Teilhabeleistungen und informiert über Leistungsansprüche, Ansprechpartner und die zuständigen Rehabilitationsträger.
Bisher war dieses Angebot bis zum 31. Dezember 2022 befristet. „Nun konnten wir die finanziellen Mittel für diese Angebote nicht nur von 58 Millionen auf 65 Millionen Euro jährlich erhöhen. Als Bund haben wir die Mittel auch entfristet und stellen so eine langfristige Beratung für Menschen mit Behinderung sicher“, so Klingbeil abschließend.