Folgen für Aller und Leine noch nicht absehbar

Klingbeil hakte im Ministerium nach

Klingbeil hakte im Verkehrsministerium zur möglichen Herabstufung nach
Berlin / Schwarmstedt. Die betroffenen Kommunen müssen weiter auf konkrete Aussagen warten. Diese Auskunft erhielt der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil jetzt aus dem Bundesverkehrsministerium. Er ist auf Anregung des Schwarmstedter SPD-Samtgemeindepolitikers Björn Gehrs aktiv geworden und hakte zu Berichten über eine geplante Herabstufung von Aller und Leine nach.
Die Antwort des Verkehrsstaatssekretärs Enak Ferlemann fiel zurückhaltend aus. Erst Ende April könne man endgültige Auskunft geben welche Folgen das Konzept zur Neustrukturierung des Bundeswasserstraßen-Netzes für Aller und Leine haben wird. Ferner untersuche das Ministerium auch die Bedeutung von Aller und Leine für den Wassertourismus und den Freizeitverkehr. Eine Abstufung der Flüsse zur Restwasserstraße könnte zur Folge haben, dass in Zukunft keine Unterhaltungsmaßnahmen durch den Bund durchgeführt würden. Ohne funktionierende Schleusen und ohne ständiges Ausbaggern der häufig versandeten Fahrrinne wäre eine Flussschiffahrt wohl nicht mehr möglich. „Ich möchte vor allem, dass das Verkehrsministerium für Klarheit sorgt und die betroffenen Städten und Gemeinden endlich in ihre Planungen einbezieht. Diese sind direkt betroffen, beispielsweise wenn es um das „Aller-Leine-Tal“ als Tourismusregion geht oder bei der Frage wie die Schiffbarkeit gewährleistet bleiben kann“, machte Klingbeil deutlich.