Ganztagsbetreuung muss sichergestellt bleiben! Samtgemeindebürgermeisterkandidatin Dorothee Hiby-Durst besucht den Kindergarten in Lindwedel

Dorothee Hiby-Durst besuchte die Kita in Lindwedel.
Lindwedel. Gemeinsam mit dem Bürgermeister von Lindwedel, Axel Wehberg, besuchte Dorothee Hiby-Durst am 4. Juli die Kita „Eulennest“ in Lindwedel.
Unter der Leitung von Silke Stoßberg und der Mitarbeit von sieben Erzieherinnen sowie vier Kinderpflegerinnen werden die Kinder in sechs verschiedenen Gruppen betreut. In zwei Vormittagsgruppen können jeweils bis zu 25 Kinder beschäftigt werden, eine weitere Gruppe bietet Platz für 15 Krippenkinder im Alter von ein bis drei Jahren, nachmittags gibt es eine Hortgruppe für maximal zwölf Kinder für die erste bis vierte Grundschulklasse und eine weitere Gruppe für Drei- bis Sechsjährige. Der ganztägige Betrieb ist altersübergreifend für Kinder von eineinhalb bis sechs Jahren. Die Betreuung startet morgens mit dem Frühdienst um 7 Uhr und endet um 17 Uhr. Den Kindern steht ein großes Außengelände, das mit Hilfe des Fördervereins und der Eltern naturnah umgestaltet werden soll, mit einer Vielzahl an Spielgeräten zur Verfügung, die Gruppenräume sind im 1987 errichteten Gebäude und in der „Alten Schule“ untergebracht. Sie sind fantasievoll, bunt und kindgerecht gestaltet und zum Teil mit eigenen Küchen ausgestattet. Mittags gibt es ein warmes Mittagessen im angrenzenden Dorfgemeinschaftshaus.
Aber nicht nur Positives gibt es zu berichten: Die vielfältigen Betreuungsmöglichkeiten von der Grippe bis zum Hort bürden der Gemeinde Lindwedel eine große finanzielle Belastung auf, die die Gemeinde sich auf Dauer so nicht leisten kann. Dieses umso mehr, da die Gemeinde Lindwedel sowohl ihre Hortplätze aus eigenen Mitteln bezahlen als auch die Samtgemeindeumlage zur Unterstützung der Ganztagsschulen in Bothmer, Buchholz und Schwarmstedt bedienen muss. Die Ganztagsbetreuung muss sichergestellt bleiben, fordert Dorothee Hiby-Durst und positioniert sich klar für eine einheitliche Betreuung in der Samtgemeinde. Auch wenn die Gesamtkonferenz der Schule einer Ganztagsbetreuung nicht zustimmt, dann muss von der Samtgemeinde eine Betreuung bis 15 Uhr in einer ähnlichen Form möglich sein. Darüber hinausgehende Betreuung müsste von den Eltern finanziert werden. Hierbei sollte die Gemeinde beziehungsweise Samtgemeinde den Eltern jedoch behilflich sein.