Gerade noch vor der Krise geschafft

Ortsbrandmeister M. Pradel (rechts) mit den Geehrten und Beförderten sowie Gästen der Jahreshauptversammlung. 

Hauptversammlung der Feuerwehr Lindwedel

Lindwedel. Traditionell sehr gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Lindwedel. Neben den aktiven Kameradinnen und Kameraden konnte Ortsbrandmeister Michael Pradel auch zahlreiche Gäste zur diesjährigen Jahreshauptversammlung Lindwedel begrüßen. Unter den Gästen waren, unter anderem Artur Minke, aktiver Kamerad aber auch Bürgermeister der Gemeinde Lindwedel, Richard Meyer, Leiter des Brandschutzabschnitts Süd der Kreisfeuerwehr und Gemeindebrandmeister Detlef Röhm.
Die Wehr verfügt über einen sehr positiven Mitgliederstand von 53 Aktiven, davon 6 Kameradinnen mit einem Altersdurchschnitt von 37 Jahren, sowie sechs Kameraden in der Altersabteilung, zwölf Nachwuchskräfte in der Jugendfeuerwehr und 195 fördernde Mitglieder. In seinem Jahresrückblick berichtete Ortsbrandmeister Michael Pradel von 13 Einsätzen im Jahr 2019 die abgearbeitet werden mussten. Dabei handelte es sich sowohl um Brandeinsätze als auch technische Hilfeleistungen und nachbarschaftliche Löschhilfe. Neben zahlreichen Sonderdiensten wurden laut Dienstplan 32 Dienste mit den Schwerpunkten Grundausbildung. Digitalfunk, Atemschutz und technische Hilfeleistung durchgeführt. Auch die Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft wurden aktiv und zahlreich unterstützt. Neben der Ausbildung vor Ort konnten insgesamt 19 Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene besucht werden.
Auch der Jugendwart der Jugendfeuerwehr Björn Löwedey konnte von einem abwechslungsreichen und arbeitsintensiven Jahr für die Jugendfeuerwehr berichten. Zunächst wurde Björn Löwedey auf der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr für weitere drei Jahre zum Jugendwart gewählt. Höhepunkt des Jahres waren sicherlich die Ausrichtung des Orientierungsmarsches der Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde sowie die Durchführung einer Halloweenparty im Feuerwehrgerätehaus, die von zahlreichen Gästen positiv angenommen wurde.
Atemschutzgerätewart Karsten Hölscher konnte von einer beeindruckenden Anzahl von 24 untersuchten und ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern berichten. Hier wurden verschiedene Einsatzübungen und Übungsdienste durchgeführt.
Im Rahmen der Versammlung wurde Björn Löwedey als Jugendwart und Patrick Köhler als stellv. Jugendwart bestätigt. In die Funktion des Gruppenführers wurden Julian Minke und Oliver Joreck gewählt. Dirk Weidemann wurde als Gerätewart bestätigt und Manuel Brusch wurde einstimmig für eine weitere Wahlperiode zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt.
Neu aufgenommen in die Feuerwehr wurden Clara Hölscher, Svenja-Sophie Jurrat und Anja Ruland. Zur Feuerwehrfrau und zum Feuerwehrmann wurden Nadine Bode und Pascal Hölscher befördert. Zu Hauptfeuerwehrmännern wurden Pascal Brusch, Patrick Köhler und Peter Rzepka befördert. Jonas Minke und Dirk Weidemann nahmen Ihre Beförderung zum Ersten Hauptfeuerwehrmann entgegen.
Julian Minke wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Wehr geehrt. Ortsbrandmeister Michael Pradel konnte Glückwünsche für seine 40 jährige Mitgliedschaft in der Wehr entgegennehmen. Für beeindruckende 50 Jahre Mitgliedschaft in der Wehr wurden die Kameraden Heinz Schmidt und Hans-Jürgen Marquardt geehrt.
In seinem Grußwort überbrachte Abschnittsleiter Richard Meyer die Grüße der Kreisfeuerwehr. Er habe auch in 2019 wieder eine tolle Feuerwehr erlebt, die die Werte Arbeit und Kameradschaft innerhalb der Wehr leben. Es sei beeindruckend zu sehen über welche Personalstärke die Wehr verfügt.
Gemeindebrandmeister Röhm berichtete über die Fortschritte zum Thema Einsatzhygiene bei den Feuerwehren der Samtgemeinde. In der Planung seien weitere Wechselkleidung sowie technische Ausrüstungsgegenstände, um Verunreinigungen und Verschleppung von Schadstoffen zu reduzieren. Die Feuerwehr Lindwedel sei ein wichtiger Träger im Atemschutzkonzept der Samtgemeinde.
Die Jahreshauptversammlung endete nach dem offiziellen Teil mit einem gemeinsamen Essen und einem gemütlichen Beisammensein aller Beteiligten.