Giltener feierten ihren neuen Deich

Die Bewohner aller Ortsteile von Gilten feierten am Sonnabend auf dem Hof Backhaus ein gemeinsames Deichfest. Foto: A. Wiese

Dreieinhalb Meter hoch und insagesamt 5,34 Millionen Euro teuer

Gilten (awi). Was lange währt, wird endlich gut – dieses alte Sprichwort gilt ganz offenbar auch für den Deichbau: Vier Jahre lang haben die Giltener Ungemach und Unbequemlichkeiten rund um den neuen dreieinhalb Meter hochen Deich ertragen. Jetzt ist er fertig und am Sonnabend wurde auf dem Hof Backhaus ein fröhliches Deichfest gefeiert.
5,24 Millionen hat das Projekt insgesamt gekostet und ist damit im kalkulierten Kostenrahmen geblieben, betonte Klaus Marquardt in seiner Rede beim Deichfest. Der stellvertretende Samtgemeindedirektor ist der Vater des Deichbauprojekts bei der Samtgemeinde und blieb auch der Verantwortliche, als er vor zwei Jahren in Pension ging. Viele lobende Worte für sein Engagement und auch Präsente bekam er dafür beim Deichfest. Am meisten freute er sich jedoch ganz offensichtlich über den Fotoband, der die Historie des Deichbaus dokumentiert und bedankte sich dafür herzlich bei Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs. Kurz ließ Marquardt die vergangenen vier Jahre noch einmal Revue passieren: 240.000 Kubikmeter Erdmassen sind für den fünf Kilometer langen Deich bewegt worden, der 5.400 Hektar Fläche schützt. Fünf Prozent der Kosten blieben bei der Gemeinde hängen. Der Rest kam aus Landes- und EU-Mitteln. 18 Hektar Fläche musste die Gemeinde für den Deichbau ankaufen, 4.500 Meter Wege und Straßen bauen. Für die Giltener und ihre Gäste ein Grund, am Sonnabend ein fröhliches Deichfest zu feiern.