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Holten sich im Aller-Leine-Tal wertvolle Anregungen für daheim: Die internationalen Teilnehmenden aus Finnland, Schweden und Irland. Foto: AEE

Wie europäische Kommunen vom Aller-Leine-Tal lernen

Aller-Leine-Tal. Im Rahmen des Projekts LECo (Local Energy Communities) organisierte die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) mit Unterstützung des LEADER-Regionalmanagements in diesem Monat eine Studienreise mit internationalen Gästen in die LEADER-Region Aller-Leine-Tal.
In deutschen Kommunen ist zum Thema erneuerbare Energien in den vergangenen Jahren einiges an Wissen, Erfahrung, guten Ideen und Praxisbeispielen entstanden. Mithilfe von Erfahrungsaustausch werden in dem LECo-Projekt Pilotprojekte aus deutschen Energie-Kommunen in abgelegenen Ortschaften in Skandinavien und Irland umgesetzt. Dabei spielen autonome Versorgungskonzepte und die Einbindung lokaler Unternehmen eine entscheidende Rolle. Während der Studienreise holten sich die finnischen, schwedischen und irischen Teilnehmer in der EE-Vorreiterregion Aller-Leine-Tal wertvolle Anregungen für ihre Vorhaben daheim. Nach Begrüßung und Einführung durch die Bürgermeister Cort-Brün Voige (Samtgemeinde Rethem (Aller)) und Karl Gerhard Tamke (Gemeinde Hodenhagen) führte sie das zweitägige Besuchsprogramm zu mehreren Energieprojekten in der Region: Das Bürgerwindrad ALWINE in Gilten, das genossenschaftliche E-Carsharing-Angebot „Allerauto“ in Schwarmstedt und Westen sowie der energieeffiziente Kindergarten in Hodenhagen. Auch die Arbeit der Energieagentur Heidekreis lernten die Besucher kennen. „Projekte wie diese zeigen, dass Erneuerbare Energien durch Arbeitsplätze, Wertschöpfung und bürgerschaftliches Engagement zur Regionalentwicklung beitragen“, erklärt AEE-Geschäftsführer Robert Brandt den Vorbildcharakter der besuchten Region.
Die Teilnehmer der Exkursion zeigten sich beindruckt angesichts der vielen gelungenen Projekte und bedankten sich bei allen, die dazu beigetragen hatten, ihnen die LEADER-Region Aller-Leine-Tal vorzustellen.