Grindel für kostenloses Internet im Auslandseinsatz CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel unterstützt Antrag für bessere Kommunikation von Soldaten im Einsatz zur Heimat

Reinhard Grindel MdB im Gespräch mit Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière.
Heidekreis. „Die Trennung von ihrer Familie stellt für die Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz neben den militärischen Herausforderungen die größte Belastung dar," so der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel, der damit auch seine Eindrücke aus Gesprächen mit einsatzerfahrenen Soldaten und Soldatinnen in seinem Wahlkreis zusammenfasst. Eine funktionierende Kommunikation mit den Angehörigen trägt wesentlich dazu bei, stressbedingte Belastungsstörungen zu begrenzen. Daher unterstützt der Abgeordnete einen von der CDU/CSU initiierten Antrag im Deutschen Bundestag, die Kommunikationsmöglichkeiten der Soldaten im Einsatzland zur Heimat zu verbessern. „Das Internet gewinnt dank der Telefon- und Videodienste immer mehr an Bedeutung. Es ist schon etwas anderes, wenn man im Kosovo oder in Afghanistan seine Lieben zu Hause nicht nur hören, sondern auch am Bildschirm sehen kann. Was technisch möglich ist, sollte auch den Soldaten ermöglicht werden“, forderte Grindel. Laut Antrag soll eine flächendeckende Internetnutzung in den Einsatzgebieten sichergestellt werden. Eine kostenlose Nutzung des Internets soll geprüft werden. Zudem setzt sich der Parlamentarier dafür ein, dass statt der momentan nur 30 Freiminuten monatlich künftig möglichst generell gebührenfrei nach Deutschland telefoniert werden kann. „Eine gute Kommunikation sicherzustellen, ist nicht nur Ausdruck der Fürsorge des Dienstherren, sondern es ist auch entscheidend für die Motivation und Einsatzbereitschaft der Soldaten“, fasste der CDU-Abgeordnete die Zielsetzung des Antrags zusammen.