htp investiert bei Nachfrage

Engagiert für den Internetausbau in Suderbruch: Hermann Siemer, Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs, Bürgermeister Erich Lohse und Dr. Stefan Dreesmann (von links).

Suderbrucher Bürger engagieren sich für schnelles Internet

Suderbruch. Das Schützenhaus war bis auf den letzten Platz gefüllt: Das große Bürgerinteresse gilt dem schnellen Internet und den Ausbauplänen für Suderbruch. Bürgermeister Erich Lohse und Ratsmitglied Stefan Dreesmann konnten hierbei von den jahrelangen intensiven Anstrengungen berichten, die nun zum vollständigen Ausbau der ländlich geprägten Gemeinde Gilten führen sollen. Schon 2009 hatten Lohse und seine Mitstreiter dafür gearbeitet, dass die Orte Gilten, Nienhagen und Norddrebber nicht länger von hohen Bandbreiten und dem Internetangebot abgeschnitten bleiben. Vor Ort ist man selber aktiv geworden und hat so viele Verträge gesammelt, dass die Telekom letztlich große Teile der Gemeinde Gilten bereits im Jahr 2011 auf eigene Kosten ausgebaut hat. Ein ähnlicher Weg soll nun auch für den bislang nicht versorgten Ort Suderbruch beschritten werden. Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs, der die DSL-Initiative gegründet hat, konnte den Suderbrucher Bügern von seinen erfolgreichen Verhandlungen mit dem Anbieter htp berichten. Das Unternehmen ist bei entsprechendem Bürgerinteresse bereit, in Suderbruch zu investieren. Dies war im Fall Suderbruch etwas schwieriger und langwieriger, weil das benötigte Glasfasernetz der Avacon nicht direkt, sondern nur in der Nähe des Ortes verläuft. Trotzdem ist es auch hier möglich. Auch in Suderbruch soll es dann wie in den anderen Orten der Gemeinde Gilten einen VDSL-Ausbau geben, der Bandbreiten bis zu 50 MBit/s ermöglicht, wobei die letzte Meile bei der Deutschen Telekom verbleibt. Die benötigten 70 Interessensbekundungen werden derzeit mit viel Fleiß und Engagement vor Ort gesammelt. Ansprechpartner in Suderbruch ist Hermann Siemer, der über die gute Resonanz berichtete. Bereits nach diesem ersten Infoabend konnten die ersten 40 Interessenten gewonnen werden. Bei einem erfolgreichen Verlauf soll der Ausbau bereits im nächsten Jahr erfolgen und zwar ohne Kosten für die Bürger und den Einsatz von Steuermitteln, die dann für andere sinnvolle Zwecke ausgegeben werden können.