In der Not erkennt man wahre Freunde Delegation der KGS Schwarmstedt bei der Fukushima - Gedenkfeier in Hamburg

Luisa Grosso, Saori Takano und Przemek Stefanski.
Schwarmstedt. Ein Jahr nach den tragischen Ereignissen in Japan kann man zuversichtlich in die Zukunft schreiten. Am 19. März lud das japanische Generalkonsulat Gesamtschuldirektor Tjark Ommen, Schülersprecher Przemyslaw Stefanski und Schülersprechervertreterin Luisa Grosso zu einer Gedenkfeier im „Hotel Vier Jahreszeiten“ ein, da die SV der KGS Schwarmstedt mit einem Benefizkonzert stattliche 2.000 Euro einsammeln konnte, die direkt an die Opfer flossen. Der Generalkonsul Setsuo Kosaka begrüßte die Gäste und berichtete über die Lage in Japan. Den Menschen gehe es nun besser, da sie zum einen aus der Todeszone um Fukushima mit Hilfe des Staates fliehen konnten, zum anderen durch die vielen Spendengelder den Menschen geholfen werden konnte. Besonders wurde die deutsch-japanische Freundschaft mit den Worten „In der Not erkenne man wahre Freunde“ hervorgehoben. Im Anschluss äußerte sich die zweite Bürgermeisterin der Stadt Hamburg, Dorothee Stapelfeld (SPD), die genau wie Generalkonsul Kosaka diese besondere Freundschaft ansprach und über die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Japan in dieser Krisenzeit berichtete. Weiterhin folgten kurze Redebeiträge von Vorsitzenden von deutsch-japanischen Gesellschaften, in denen der Beitrag derer zur Stabilisierung Japans erläutert wurde.
Allem in allem war es ein ereignisreicher und informativer Abend, da nun die Bestätigung vorhanden ist, dass die Spenden der Bürgerinnen und Bürger dort angekommen sind, wo sie am meisten gebraucht wurden. Doch die Lage in den betroffenen Gebieten ist nicht vollkommen stabilisiert, weswegen Spenden weiterhin benötigt werden. Interessierte spenden mit dem Gewissen, dass das Geld für einen guten Zweck ausgegeben wird. Die Opfer von Tsunami, Erdbeben und Atomkatastrophe benötigen es in solchen Zeiten.