In Lindwedel wird kräftig in die Außenanlagen investiert

In ein Gemeinschaftsprojekt investieren Samtgemeinde und Gemeinde kräftig in Lindwedel. Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs und Bürgermeister Artur Minke freuen sich auf die Neugestaltung an der Kindertagesstätte und Grundschule.
Lindwedel. Große Pläne für die Grundschule und der Kindertagesstätte Lindwedel. Nachdem in den letzten Jahren kräftig in die Gebäude investiert wurde, sind nun die Außenanlagen an der Reihe. Die Gemeinde Lindwedel und die Samtgemeinde Schwarmstedt arbeiten hier Hand in Hand, um dieses Ziel im Herbst zu verwirklichen. „Die Aufträge wurden vor den Sommerferien vergeben, denn wir wollen diese Zeit nutzen, um möglichst schnell voranzukommen“, berichten Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs und Lindwedels Bürgermeister Artur Minke. Die Spielgerätefirmen brauchen mehrere Wochen Zeit, um die Geräte individuell für Lindwedel anzufertigen. Sie können jetzt loslegen. Über 130.000 Euro
investieren Samtgemeinde Schwarmstedt und die Gemeinde hierfür in Lindwedel.
Um das Vorhaben voranzubringen, hatten sich der Samtgemeindeausschuss und der Verwaltungsausschuss Lindwedel extra zu einer eigenen Sitzung vor Ort mit den Leitungen der Schule und der Kindertagesstätte getroffen und „grünes Licht“ gegeben. Entstanden ist ein abgestimmtes Konzept „aus einem Guß“ bei dem ein besonderer Wert auf Langlebigkeit gesetzt wird. Zum Einsatz kommen daher Spielgeräte aus dem Holz Robine, das zwar etwas teurer als andere Hölzer ist, aber dafür auch mehrere Jahrzehnte hält. Besonders im Kindergarten wartet man sehnsüchtig auf die neuen Spielgeräte, denn alte Geräte waren abgängig und mussten abgebaut werden. Die Umsetzung des von den Ratsgremien beschlossenen gemeinsamen Konzeptes machte es aber erforderlich, dass die Bauarbeiten an den Gebäuden auf dem Schul- und Kindergartengelände beendet wurden. Dies ist jetzt erfolgt und die Beschaffung der neuen Spielgeräte ist damit jetzt möglich und soll umgehend umgesetzt werden. Die Kindergartenkinder können sich nun auf die Spielkombination „Ede“, das Spielhaus Fliegenpilz, ein Wackelkanu an Ketten, das Spielschiff Jolle und zwei Sonnensegel freuen. Im nächsten Jahr soll noch das Federtier Eule, ein Reck und die Rasthütte hinzukommen. Für den Bereich der Schule soll eine eigens konzipierte große Spielanlage errichtet werden. Diese enthält jede Menge Spiel- und Klettermöglichkeiten, wie ein Baumhaus, Röhrenrutschen und Netztunnel.
Zu dem Konzept des neuen Außengeländes gehört auch die Veränderung der Verkehrssituation. Die Schulstraße wird Sackgasse. Zwischen Schule und Kindergarten wird dann keine trennende Straße mehr sein und der Bereich wird zum Schulgelände gehören. Damit verbunden sind auch neue Zaunanlagen, die in diesem Zuge mit errichtet werden.
Zwar übernehmen Samtgemeinde und Gemeinde den allergrößten Teil der Investitionen, aber die Verwirklichung ist auch möglich geworden, weil Spenden erfolgen, wie von den Fördervereinen. Die Grundschule unter Leitung von Martin Hermann, die Kindertagesstätte unter Leitung von Julia Wuttke und Thomas Wiedemann als zuständiger Ingenieur im Rathaus hatten zudem intensive Vorarbeit geleistet. Entstanden ist dadurch ein Gemeinschaftsprojekt von Samtgemeinde und Gemeinde für Lindwedel.