Internationaler Frauentag: Gleichstellungsbeauftragte bei Klingbeil in Berlin

Lars Klingbeil (von links), Priska Wethkamp und Agnes Prengemann vor dem Fraktionssaal der SPD-Bundestagsfraktion im Reichstagsgebäude in Berlin.
Heidekreis/Berlin. Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat die Gleichstellungsbeauftragten aus Schneverdingen und Walsrode zum Empfang und zur Fachtagung der SPD-Bundestagsfraktion anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März in den Bundestag eingeladen.
Die traditionelle Veranstaltung mit Podiumsdiskussion fand dieses Jahr im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages unter dem Titel „Frauen in Ost und West – ist die Mauer gefallen?“ statt. Die geladenen Gäste nutzten die Gelegenheit, um sich über den damaligen und heutigen Stand der Gleichberechtigung in Ost- und Westdeutschland auszutauschen.
Lars Klingbeil verwies beim Austausch mit Agnes Prengemann aus Schneverdingen und Priska Wethkamp aus Walsrode auf wichtige politische Ziele in diesem Bereich: „Wir haben bei der Gleichstellung viel erreicht, haben aber noch viele Aufgaben vor uns. So sind Frauen immer noch in zu wenigen Führungspositionen, es gibt weiterhin Diskriminierungen bei Gehältern und die unbezahlte Arbeit im Haushalt und in der Familie leisten meistens Frauen“, so der SPD-Politiker. Er ergänzte, dass gerade Frauen von niedrigen Renten betroffen seien. „Von der Grundrente werden vor allem Frauen profitieren. Auch deshalb habe ich mich so dafür eingesetzt“, machte Klingbeil deutlich. Ab 2021 sollen rund 1,3 Millionen Rentnerinnen und Rente die „Respekt-Rente“ bekommen – der Großteil davon sind Frauen. „Wer mindestens 33 Jahre gearbeitet, Kinder großgezogen und Angehörige gepflegt hat, wird im Alter künftig besser dastehen. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit“, so der Abgeordnete. Er wolle sich zudem dafür einsetzen, dass mehr Frauen als Abgeordnete in die Parlamente einziehen.