Ist die KGS eine „Starke Schule"?

Elektomeisterin Nadine Volkland von der Firma AFP informiert Gesamtschuldirektor Tjark Ommen, Hauptschulzweigleiter Jens Weber und die Jurymitglieder Manfred Königsdorff und Dr. Bernhard Keller über die Sicherheitsvorkehrungen in der Lehrlingswerkstatt.
 
Die Jury bekam einen guten Einblick in die Arbeit der Schüler für das Projekt.

Jury der Hertie-Stiftung besucht die Wilhelm-Röpke-Schule

Schwarmstedt. Der Wettbewerb „Starke Schule“ zeichnet alle zwei Jahre Schulen aus, die ihre Schülerinnen und Schüler besonders gut auf den Beruf vorbereiten. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und die Deutsche Bank Stiftung haben diesen Wettbewerb gemeinsam entwickelt und würdigen damit regional und bundesweit Schulen, die ein nachahmenswertes Gesamtkonzept vorweisen können. Die Wilhelm-Röpke-Schule hat sich in diesem Jahr erstmals an diesem Wettbewerb beteiligt. Gesamtschuldirektor Tjark Ommen hat gemeinsam mit AWT Fachbereichsleiter Kay Kretzer, mit der kommissarischen Didaktischen Leiterin Anja Bode, mit Ganztagsfachbereichsleiterin Karla Schulz und den anderen Fachbereichsleitern alles in den Bewerbungsunterlagen zusammengetragen, was die KGS dafür tut, damit möglichst viele Schülerinnen und Schüler einen geebneten Weg in das Berufsleben finden, egal ob dieser über eine Lehre oder über das Studium führt. Jeder, der die Aktivitäten der Schule verfolgt, weiß, dass hier innovativ und fleißig gearbeitet wird. So war dann auch die Freude groß als sich mit Manfred Königsdorff und Dr. Berhard Keller zwei Jurymitglieder der Hertie-Stiftung zu einem Besuch ankündigten, zeigte dies doch, dass man positiv aufgefallen war. Nach der Präsentation der Schule durch die gesamte Schulleitung reiste man mit den beiden Herren nach Bomlitz zu AFP und in den Dorotheenhof, um das neue Konzept „Job2gether“ hautnah vorzustellen. In der Schule folgten dann Unterrichtsbesuche, Gespräche mit Eltern- und Schülervertretern und mit Kooperationspartnern der Schule und der Besuch einiger Ganztagsangebote.
Die vielfältige Verzahnung der Schule in die Samtgemeinde Schwarmstedt hinein beeindruckte die Jury genauso wie der freundschaftliche höfliche Ton, der den Jurymitgliedern überall begegnete. Das respektvolle Miteinander und die Tatsache, dass Lehrkräfte aller Schulzweige beim Berufsorientierungskonzept an einem Strang ziehen, fielen besonders positiv auf. Und nicht nur, dass selbstverständlich auf allen Ebenen Haupt- und Realschule und Gymnasialzweig zusammenarbeiten, auch die Förderschule, die Kirche, diverse Sportvereine, der Rotaryclub, der Präventionsrat, die Kirche, die Kunstschule, die Agentur für Arbeit, der Bildungsverein, das BNW und viele regionale Betriebe sind partnerschaftlich mit der KGS verbunden. Die gezielte breit gefächerte Unterstützung der Schule wurde u.a. am Bau der neuen Sportanlage deutlich, die ohne die Samtgemeinde und ohne den Förderkreis, der für die Zinsen der Zwischenfinanzierung aufkommt, nicht möglich gewesen wäre. Dank dieser zuverlässigen Hilfen insbesondere auch durch den Landkreis als Schulträger kann sich die Schule an immer neue Projekte heranwagen und innovativ tätig werden, und hat jetzt nicht nur die Chance, erhebliche Preisgelder (Die drei Erstplatzierten jedes Bundeslandes erhalten Preisgelder in Höhe von 5.000 Euro, 3.500 Euro und 2.000 Euro für die weitere Umsetzung ihrer erfolgreichen Gesamtkonzepte.) zu erlangen, sondern bei einem Sieg auch in Netzwerke zur Unterrichts- und Organisationsentwicklung aufgenommen zu werden. Natürlich ist es dahin ein weiter Weg, der vielleicht nicht gleich beim ersten Anlauf genommen werden kann, aber alle Beteiligten sind sich sicher: Die KGS hat einen sehr guten Eindruck gemacht; ihre Projekte und ihre Arbeit überzeugten die Jury.