Jahreshauptversammlung der Esseler Schützen

Essel. „Mäßige Beteiligung, aber gute Ergebnisse“, resümierte Vorsitzender Bodo Tegtmeier nach der Mitgliederversammlung des Schützenvereins Essel am 18. Januar. In seinem Jahresrückblick hob er hervor, dass sowohl die Gewehr- und Pistolenschützen als auch die Bogenschützen im vergangenen Jahr sportlich sehr erfolgreich waren und von der Kreis- bis zur Bundesebene sehr erfreuliche Ergebnisse erzielt werden konnten. Das besondere Highlight war die Silbermedaille der Esseler Luftpistolenmannschaft um Carolin Reimers und Justus Meinheit (Vierde) bei den Deutschen Meisterschaften in München. Bei den Bogenschützen, wo Kalle Köpsel sehr gute Pressearbeit leistet, war Altmeister Thomas Heidrich oft vorn mit dabei. Tegtmeier erinnerte aber auch daran, dass man bei allen sportlichen Ambitionen und Erfolgen die Nachwuchsarbeit an der Basis nicht vernachlässigen dürfe und wieder mehr in den Fokus nehmen müsse. „2019 war guter Durchschnitt“, fasste Rechnungsführer Jürgen Hornbostel seinen Finanzbericht zusammen. Schützen- und Erntefest seien wirtschaftlich zwar leicht rückläufig gewesen, im Ergebnis aber immer noch sehr ordentlich. Die Beitragseinnahmen übertrafen erstmals 15.000 Euro, womit der laufende Betrieb und kleinere Investitionen ermöglicht würden, jedoch keine Zuführung zur Rücklage. Schießsportleiter Stefan Kreuzkamp ging nicht auf die vielen guten Ergebnisse ein, die im zurückliegenden Jahr geschossen wurden, denn dies hätte den Zeitrahmen gesprengt. Er ging auf die Aus- und Fortbildung sowie die Kooperation mit anderen Vereinen wie Bierde, Hademstorf und Lindwedel ein und bedankte sich für die hervorragende Arbeit der Trainer und Betreuer sowie für die Unterstützung des Schießbetriebes durch den gesamten Verein. „Die Ballermänner haben sich im Verein etabliert“, freute sich Andreas Fricke über die Entwicklung der jüngsten Sparte im Schützenverein Essel, die weiter wächst, sich monatlich trifft und im vergangenen Jahr über 3.800 Schuss „verballerte“. Für den verhinderten Bogensportleiter Udo Lau berichtete Stellvertreter „Mac“ (Joseph McAleenan) über ein sportlich erfolgreiches Jahr der Bogenschützen. Er freute sich über die gute Trainingsbeteiligung sowie über zahlreiche Neuzugänge. Die Damenabteilung war bei verschiedenen Runden- und Fernwettkämpfen und Meisterschaften sowie beim Allerring sehr aktiv, so dass Damenleiterin Maraike Gärtner von einem wundervollen Jahr 2019 schwärmte. Für den Spielmannszug war 2019 aufgrund einer dünnen Personaldecke ein schwieriges Jahr. Trotzdem konnten – auch durch die Unterstützung einiger Aushilfen – zahlreiche Auftritte bei Schützenfesten, Lampionumzügen und verschiedenen Esseler Veranstaltungen absolviert werden.
Breiten Raum nahm die Beratung über die Erneuerung der Bestuhlung im Saal und Gastraum ein. Nachdem einige Musterexemplare in der Versammlung getestet und begutachtet waren, beschloss man die Anschaffung neuer Tische für den Gastraum sowie neuer Stühle für Saal und Gastraum. Bei den anschließenden Vorstandswahlen blieb kein Posten unbesetzt: Vorsitzender für weitere vier Jahre bleibt Bodo Tegtmeier, ebenso wiedergewählt wurde Stellvertreterin Elli Immermann. Für den auf eigenen Wunsch ausscheidenden Heiner Busse übernimmt Harald Abel die Aufgaben des stellvertretenden Rechnungsführers. Florian Weber übernimmt das Amt des stellvertretenden Schriftführers von Annette Bünger. Keine Veränderung im Spielmannszug: Angelika Berlin bleibt dessen stellvertretende Leiterin und Monika Berlin Stabführerin. Stellvertretende Schießsportleiterin Maraike Gärtner und stellvertretender Bogensportleiter „Mac“ Joseph McAleenan wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Aufgabe des 1. Offiziers übernimmt Jens Gaczki von Willi Dreyer. Das Amt der Jugendleiterin übergibt Sophie Berger an Melanie Krausen und Sabrina Weber, Stellvertreter Leon Voltmer wurde im Amt bestätigt, ebenso Damenleiterin Maraike Gärtner. Neuer Kassenprüfer ist Andreas Marquardt. Nachdem Vorsitzender Bodo Tegtmeier die weit fortgeschrittenen Planungen für das Schützenfest am 30. und 31. Mai sowie Erntefest am 19. September vorgestellt hatte, konnte er die sehr „produktive“ Jahreshauptversammlung schließen.