Jugend debattiert

Hanna Greife (links) und Lena Rother (rechts) sind stolz auf die ersten Teilnehmer von „Jugend debattiert“: Carl Richter, Felix Brünecke, Marga Marie Glinski, Nele-Sophie Tepe, Liv Rennekamp, Vivien Heppe, Alexander Fichter und Malene Schüler.
 
Hanna Greife (von links), Maja-Magdalena Klein, Jonah Kokott, Arne Lennart Willeke, Melissa Marquardt und Lena Rother freuen sich über die lebhaften Debatten.

Erfolgreicher Neustart an der KGS

Schwarmstedt. „Jugend debattiert“ ist ein bundesweiter Wettbewerb, der die politische Bildung, die Meinungsbildung, die sprachliche Bildung und die Persönlichkeitsbildung fördern möchte. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von verschiedenen Stiftungen wie der Hertie Stiftung und der Robert Bosch Stiftung unterstützt. Schon daran erkennt man, welche Bedeutung dieser besonderen Form der Förderung von Schülerkompetenzen zukommt.
An der Wilhelm-Röpke-Schule hat es diesen Wettbewerb bereits unter der Leitung von Barbara Kreuzer gegeben. Seit sie als Schulleiterin nach Hamburg ging, konnte die Veranstaltung jedoch nicht weitergeführt werden, bedarf sie doch speziell ausgebildeter Lehrkräfte aus dem Kollegium. Da man dies bedauerte, haben Deutsch-Fachbereichsleiterin Kathrin Remmers und ihre Fachlehrkräfte Lena Rother, Alexander Wöhler und Hanna Greife die entsprechenden Weiterbildungen gemacht und nun einen Neustart gewagt. Lena Rother und Hanna Greife haben zudem interessierte Jugendliche mit einem Ganztagsangebot und einem zweitägigen Workshop auf die Veranstaltung vorbereitet. An einer Debatte nehmen immer vier Schüler teil, zwei übernehmen die Pro-Seite und zwei die Contra-Seite.
Der Ablauf ist vorgegeben: In der Eröffnungsrunde macht jeder Teilnehmer mit einem zweiminütigem Statement seine Position zu dem Thema deutlich, stellt die Relevanz der Fragestellung heraus und formuliert eine konkrete Forderung/Maßnahme. Dabei beginnt Pro eins, es folgen Contra eins, Pro zwei und schließlich Contra zwei. Nach diesem Warm-up folgt die sogenannte freie Aussprache, die zwölf Minuten dauert. Hierbei ist die Reihenfolge der Beiträge nicht vorgegeben, alle haben die Möglichkeit ihre Argumente anzubringen und die der Gegenseite zu widerlegen oder Rückfragen zu stellen. In der Schlussrunde fassen dann alle Teilnehmer die wichtigsten Ergebnisse der Debatte in einem einminütigen Statement zusammen und stellen den für sie wichtigsten Aspekt ihrer Position heraus, wodurch sie ihre Position nochmals bekräftigen. In der ersten Altersgruppe aus dem Jahrgang acht bis zehn nahmen in der KGS Greta Marga Marie Glinski, Nele-Sophie Tepe, Vivien Heppe, Malene Schüler, Carl Richter, Felix Brünecke, Liv Rennekamp und Alexander Fichter teil, die allesamt aus den neunten Gymnasialklassen kommen.
Sieger und damit Teilnehmer am Regionalwettbewerb in der Region Celle, der die KGS zugeordnet ist, wurde Nele-Sophie Tepe vor Felix Brünecke, Malene Schüler und Carl Richter waren Ersatzkandidaten. In der zweiten Altersgruppe aus den Jahrgängen elf bis 13 lag Maja-Magdalena Klein vor Arne Lennart Willeke, Melissa Marquardt und Jonah Kokott, wobei sich auch hier die ersten beiden für den Regionalwettbewerb qualifiziert haben. In dieser Veranstaltung haben die Schwarmstedter Kandidaten einen guten Eindruck hinterlassen. Sie konnten sich jedoch nicht für den Landeswettbewerb qualifizieren. Kathrin Remmers, Lena Rother, Alexander Wöhler und Hanna Greife waren als Lehrkräfte und Jurymitglieder mit dem Verlauf ihres neuen Projekts mehr als zufrieden, hoffen jedoch, dass nach dem ersten Hereinschnuppern in diesem Jahr beim nächsten Durchgang mehr Jugendliche den Mut haben, sich dieser Herausforderung zu stellen.