Klimaschutzwettbewerb passt in die Zeit

Jürgen Hildebrandt (links), Heike Lorenz und Detlev Rogoll erläutern den Antrag der SPD-Grüne-Gruppe im Rat der Samtgemeinde Schwarmstedt zum Klimaschutzwettbewerb. Foto: B. Stache

SPD-Grüne-Gruppe in der Samtgemeinde Schwarmstedt hofft auf Zustimmung

Schwarmstedt (st). Es ist ein ehrgeiziges Projekt, das in diesem Jahr angeschoben werden soll und dessen Gewinner auch noch bis Jahresende geehrt werden sollen – der lokale Klimaschutzwettbewerb, angeregt durch einen Antrag der SPD-Grüne-Gruppe im Rat der Samtgemeinde Schwarmstedt. Jürgen Hildebrandt, Gruppenvorsitzender SPD/Grüne im Samtgemeinderat, hofft, dass der Antrag bei der nächsten Ratssitzung angenommen wird – parteiübergreifend. „Die Samtgemeine Schwarmstedt schreibt einen lokalen Klimaschutzwettbewerb für Schülerinnen und Schüler sowie für die Vereine und Verbände aus der Samtgemeinde Schwarmstedt auf der Grundlage der Begründung und des beigefügten Kriterienkataloges aus. Dem Samtgemeinderat ist nach der Entscheidung der Jury über das Ergebnis und Erfahrungen zu berichten, um die Kriterien zu überprüfen und fortzuschreiben“, heißt es in dem schon formulierten Beschlussvorschlag. Jürgen Hildebrandt stellte die Wettbewerbsidee am vergangenen Donnerstag bei einem Pressegespräch im Beisein der beiden SPD-Ratsmitglieder Heike Lorenz und Detlev Rogoll vor. „Klimaschutz und Co2-Vermeidung geht uns alle an und beginnt auf der lokalen Ebene. Mit diesem Wettbewerb wollen wir die Schüler und Schülerinnen aller Schulen in der Samtgemeinde Schwarmstedt, aber auch die Vereine und Verbände im Gebiet der Samtgemeinde sensibilisieren und motivieren, sich diesem Thema zu stellen und entsprechende Ideen und Projekte zu entwickeln. Es geht hier ausschließlich um die lokale Ebene“, lautet die Begründung. Der Wettbewerb solle dazu beitragen, dass sich die Teilnehmer Gedanken machen, um in ihrem persönlichen Umfeld, ihrer Schule und oder Verein/Verband Änderungen, die zum Klimaschutz und zur Co2-Vermeidung beitragen können, zu entwickeln und damit beispielhaft auf das weitere Umfeld einwirken. Die besten Ideen, die in Form einer Projektarbeit zu erstellen sind, werden von einer Jury, die sich aus den Vertretern aller Fraktionen/Gruppen im Samtgemeinderat und der Verwaltung zusammensetzt, anhand eines Kriterienkataloges prämiert. Hierzu werden insgesamt 1000 Euro ausgelobt, die bereits im Haushalt eingestellt sind und über deren Aufteilung die Jury entscheidet. Die Projektarbeiten sind digital zu erstellen und einzureichen, Einzelheiten dazu werden im Anschreiben zur Abgabe der Projektarbeiten mitgeteilt. Als Anhalt für die Wettbewerbsteilnahme dient ein Katalog, aus dem die Jury für folgende acht Kriterien jeweils bis zu sechs Punkte vergeben kann: Kreativität/Innovation, Höhe der CO2-Einsparung, Beachtung der lokalen Ebene, Nachhaltigkeit, Außenwirkung/Wirksamkeit, Ressourcenschonende Effektivität, Öffentlichkeitsarbeit sowie Umsetzbarkeit/Übertragbarkeit. Für drei weitere Kriterien können bis zu drei Bewertungspunkte verteilt werden: Kooperation mit Fachverbänden, Kooperation mit Eltern/Mitgliedern und Präsentation/Transparenz. „Ich glaube, dass dieser Wettbewerb nicht nur gut in die Zeit passt, sondern uns in der Samtgemeinde auch etwas bringt“, erklärte Jürgen Hildebrandt. Gute Ideen aus dem Klimaschutzwettbewerb könnten auf der Homepage der Samtgemeinde veröffentlicht werden – und natürlich auch über die Medien. „Wir sind auch offen für Ideen anderer“, ergänzte Detlev Rogoll mit Blick auf die Zustimmung der anderen Ratsfraktionen.