Klingbeil: Brauchen starke Nachwuchsförderung

Lars Klingbeil (links) im Gespräch mit THW-Vertretern aus dem Heidekreis und dem Landkreis Rotenburg.

SPD-Bundestagsabgeordneter im Gespräch mit THW-Vertretern aus dem Heidekreis und dem Landkreis Rotenburg

Heidekreis. Der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat sich kürzlich mit Vertretern des Technischen Hilfswerks (THW) aus dem Heidekreis und dem Landkreis Rotenburg zu einem Gespräch in Walsrode getroffen. Dabei informierte sich der SPD-Politiker unter anderem über die vom Deutschen Bundestag beschlossene finanzielle Unterstützung für das THW. „Für mich ist es wichtig, dass die mit dem Bundeshaushalt 2019 festgelegten finanziellen Mittel auch an der richtigen Stelle ankommen – nämlich dort, wo die konkrete Arbeit zum Schutz unserer Bevölkerung passiert“, erklärte der 40-jährige Abgeordnete.
Die Finanzhilfen des Bundes zielen vor allem darauf ab, weitere Ehrenamtliche für das THW zu gewinnen. So wird beispielsweise eine Kampagne zur Nachwuchsförderung mit drei Millionen Euro fortgesetzt. Zudem wurde der seit 20 Jahren unveränderte Zuschuss des Bundes für die THW-Jugend von 930.000 Euro pro Jahr um 290.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro pro Jahr angehoben. Lars Klingbeil machte deutlich, dass er die Erhöhung der finanziellen Unterstützung für sehr wichtig halte und es einer starken Nachwuchsförderung bedarf. „Ehrenamtliche schützen unsere Gesellschaft und ihnen gebührt unser aller Dank und unsere größtmögliche Anerkennung“, so der SPD-Politiker. Für das Bundesfreiwilligenprogramm wurden zudem 2.000 Stellen genehmigt und in den vergangenen Jahren Gelder für die Erneuerung der Fahrzeuge beschlossen.
Die Vertreter des THW traten zudem mit ihren Anliegen an den heimischen Bundestagsabgeordneten heran. So wurden bei dem Austausch auch über die nötigen Erneuerungen der THW-Gebäude in Rotenburg und Walsrode sowie über das Problem gesprochen, dass es im Bereich des Katastrophenschutzes keine einheitliche bundesweite Führerscheinklasse gibt. Lars Klingbeil versprach deshalb, das Thema nationale Führerscheine bei den zuständigen Vertretern auf Bundesebene anzusprechen.