Klingbeil: „Wollen deutsch-amerikanische Freundschaft stärken“

Bundestagsabgeordneter ruft zur Aufnahme von Austauschschülern aus den USA auf

Heidekreis. Seit 1983 gibt das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) jedes Jahr jungen Deutschen die Möglichkeit, mit einem Vollstipendium ein Schuljahr in den USA zu erleben. Zeitgleich sind Jugendliche aus den USA für ein Austauschjahr in Deutschland. Durch die Unterbringung in einer Gastfamilie sind sie von Anfang an in die Kultur des Gastlandes eingebunden.
Der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil engagiert sich für diesen interkulturellen Austausch und unterstützt die Austauschorganisation Experiment dabei, neugierige und weltoffene Familien zu finden, die ab September einen PPP-Stipendiaten als „Familienmitglied auf Zeit“ bei sich aufnehmen möchten. „Ich möchte die Familien in unserer Region dazu ermutigen, eine Schülerin oder einen Schüler aus den USA bei sich aufzunehmen“, sagt der Bundestagsabgeordnete. „Von solch einem Austausch profitieren beide Seiten und ich halte es für wichtig, etwas über die Politik und die Kultur eines anderen Landes zu erfahren“, so Klingbeil, der selbst für eine Zeit in den USA gelebt hat.
Gastfamilie kann fast jeder werden – egal ob Alleinerziehende, Paare mit oder ohne Kinder oder Patchwork-Familien. Wichtig sind vor allem Humor, Neugier und Toleranz sowie die Bereitschaft, sich auf einen anderen Menschen einzulassen. Wer sich vorstellen kann, PPP-Gastfamilie zu werden, kann sich an die Bundesgeschäftsstelle von Experiment in Bonn wenden. Ansprechpartner ist Matthias Lichan unter Telefon (02 28) 9 57 22 21, E-Mail lichan@experiment-ev.de.
„Mit dem PPP wollen wir die deutsch-amerikanische Freundschaft stärken“, erklärt Lars Klingbeil. Das gemeinsame Programm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses bietet jungen Menschen aus beiden Ländern die Gelegenheit, sich auszutauschen und ein Netzwerk persönlicher Kontakte zu knüpfen. Mehr Informationen zum PPP gibt es unter www.bundestag.de/ppp.