Kulturlandschaft Heidekreis!

(v. l.: Josef Hemmerle, Johann Schreiner, Werner Salomon, Marleen Knust, Birgit Häntzsch, Marietta Hemmerle, Dieter Borgmann, Monika Seidel, Manfred Lange, Bürgermeister Uwe Wrieden, Landrat Manfred Ostermann und Anke von Fintel vom Heidekreis).

Anerkennung der ersten aktiven Unterstützer

Heidekreis. Nach dem erfolgreichen Start des landesweiten Pilotprojektes Kulturlandschaft Heidekreis! hat Landrat Manfred Ostermann den ersten aktiven Unterstützern zum Ausdruck der Anerkennung Urkunden überreicht. „Das Engagement unserer Bevölkerung beeindruckt mich immer wieder. Ich freue mich, heute den ersten Unterstützern meinen Dank für ihr Engagement aussprechen zu dürfen“, so Landrat Ostermann.
Nach dem erfolgreichen Start Ende August 2012 im Hof der Heidmark wurde im Oktober an insgesamt acht Terminen gemeinsam über historische Kulturlandschaftselemente, deren zukünftigen Erhalt und den Umgang mit dem Online-Kataster KLEKs diskutiert. Anke von Fintel vom Heidekreis betont: „Die erfreulich hohe Anzahl an Teilnehmenden zeigt, wie wichtig den Menschen im Heidekreis ihre besondere Kulturlandschaft und deren Erhalt ist.“ Die Beteiligten an dem Projekt sind sich einig: nur der bewusste Umgang mit historischen Kulturlandschaftselementen kann zu deren Erhalt beitragen.
Wölbäcker oder Wallhecken wird es in Zukunft vielleicht nicht mehr geben, wenn nicht heute deren Geschichte und ihre Bedeutung für Natur und Landschaft festgehalten werden. Viele solcher Elemente historischer Kulturlandschaften verschwinden schleichend, weil sie oft durch Unwissen der handelnden Personen beschädigt oder beseitigt werden. Der Heidekreis hat erkannt, dass historische Kulturlandschaftselemente einen wichtigen Beitrag u. a. zur Schönheit und Einzigartigkeit der Landschaft leisten. Gemeinsam mit den engagierten Unterstützern vor Ort sollen Kulturlandschaftselemente erhoben, kartiert und über deren mögliche In-Wert-Setzung diskutiert werden. „Der Erfolg dieses Projektes wird vor allem durch das Engagement der Bevölkerung getragen. Viele Unterstützer haben wir schon. Um historische Kulturlandschaftselemente im gesamten Kreisgebiet aufzuspüren und zu erheben, freuen wir uns über jede weitere helfende Hand.“ so Anke von Fintel.
In den kommenden Monaten wird eine fachliche und persönliche Betreuung vor Ort sowie kostenfreie Schulungen zum Umgang mit dem Kulturlandschaftskataster KLEKs angeboten. Ebenso wird es Treffen für alle Beteiligten zum Austausch untereinander geben. Weitere Informationen bekommen Interessierte bei Marlene Feucker unter Telefon (05 11) 7 01 32 50, E-Mail: feucker@bte-tourismus.de.
Auf Initiative des Landes Niedersachsen beteiligt sich die Europäische Union an der Förderung des Projekts.