Lars Klingbeil setzt sich ein

Über 40 Millionen Euro KfW-Corona-Hilfe für die Region

Heidekreis. Die Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) hat im Rahmen der Corona-Hilfe Zusagen in Höhe von insgesamt mehr als 40 Millionen Euro in der Region gemacht. Das teilt der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil mit. Die KfW hatte den SPD-Politiker über die Corona-Hilfe in seinem Wahlkreis informiert. Den größten Anteil davon machten laut Klingbeil mit fast 24 Millionen Euro Unternehmerkredite für kleine und mittlere Unternehmen aus. Insgesamt konnten damit mehr als 60 Unternehmen in der Region unterstützt werden. Auch über den „KfW-Schnellkredit 2020“ konnten 33 regionalen Unternehmen mit Zusagen in Höhe von über 12 Millionen Euro geholfen werden (Stand jeweils 30.06.2020).
„Das Coronavirus stellt uns alle vor große Herausforderungen und viele Unternehmen bei uns in der Region sind betroffen. Wir wollen, dass die Betriebe durch die schwierige Zeit kommen und unterstützen sie deshalb, damit wir Arbeitsplätze und Existenzen bei uns in der Heimat sichern“, betont Klingbeil.
Der Abgeordnete unterstreicht, dass mit den Sonderprogrammen der KfW unbegrenzte Kreditmittel für die Unternehmen zur Verfügung stehen. Die Risikoprüfung sei zudem vereinfacht worden. Sowohl gewerbliche Unternehmen jeder Größenordnung sowie Selbständige können die Kredite in Anspruch nehmen. Mit dem „KfW-Schnellkredit 2020“ sei zudem ein Instrument geschaffen worden, das Kredite in Höhe von maximal 25 Prozent des Jahresumsatzes bei kompletter Haftungsfreistellung ermöglicht. „Damit können Unternehmen weiter in Betriebsmittel und Anlagen investieren“, so Klingbeil.
Bundesweit gab es bis zum 30.06.2020 rund 70.000 Kreditanträge mit einem Gesamtvolumen von über 50 Milliarden Euro. Über 99 Prozent der Anträge sei laut KfW bereits entschieden worden. Für 96 Prozent davon gab es eine Zusage.