LTE-Ausbau im Heidekreis geht voran

Klingbeil bekam Nachricht von Deutscher Telekom

Heidekreis. Die Deutsche Telekom hat mit Bispingen, Schneverdingen und Wietzendorf drei weitere Standorte mit LTE erweitert. Das teilte das Unternehmen dem heimischen Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil mit. Damit sei die Mobilfunk-Versorgung im Landkreis Heidekreis jetzt noch besser. Durch den Ausbau steige die Mobilfunk-Abdeckung im Landkreis in der Fläche und es stehe insgesamt auch mehr Bandbreite zur Verfügung. Auch der Empfang in den Gebäuden verbessere sich. "Dass es beim LTE-Ausbau nun vorangeht, ist ein wichtiger Schritt. Der Druck aus unserer Region hat maßgeblich dazu beigetragen", betont Klingbeil. Zurzeit betreibe die Deutsche Telekom 60 Mobilfunkstandorte im Landkreis Heidekreis. Dies führe zu einer Bevölkerungsabdeckung von 97 Prozent, erklärte das Unternehmen. "Ich bin froh, dass der Heidekreis inzwischen eine breite Mobilfunkversorgung hat", so Klingbeil. Der SPD-Politiker sehe aber trotzdem noch Handlungsbedarf beim Ausbau: "Es gibt immer noch Bürgerinnen und Bürger, die mit einem schlechten oder gar mit einem nicht vorhandenen Mobilfunknetz auskommen müssen", macht der 42-Jährige deutlich. Hier wolle er sich für Verbesserungen einsetzen.
Bis 2022 sollen weitere 15 Mobilfunkstandorte folgen, kündigte die Telekom an. An 23 Mobilfunkstandorten seien zudem Erweiterungen mit LTE in Planung, erfuhr Klingbeil. Zudem sicherte die Telekom zu, dass alle LTE-Standorte an das zukünftige 5G-Netz angebunden werden. Klingbeil begrüßt dies: "5G hat auch hier im Heidekreis eine große Bedeutung und ist unser nächstes großes Ziel.“ Bei dem derzeitigen Ausbau des Mobilfunknetzes fordert Klingbeil den Einbezug aller beteiligten Akteure. „Wenn es um die Flächen für die Mobilfunkstandorte geht, ist die Telekom auf die Unterstützung der Kommunen angewiesen“, so der Abgeordnete. Die Anmietung geeigneter Flächen werde über die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm abgewickelt. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort anbieten möchte, könne sich online unter https://www.dfmg.de/ informieren.