Matthias Sander ist „der Neue"

Matthias Sander leitet seit Montag die Dienststelle in Schwarmstedt.

Polizei Schwarmstedt unter neuer Leitung

Schwarmstedt. Die Polizeistation in Schwarmstedt hat seit 1. März einen neuen Leiter: Kriminalhauptkommissar Matthias Sander, 55 Jahre alt, drei erwachsene Kinder, musikbegeistert, wohnhaft in Westenholz. Sander hat 1984 als Polizeihauptwachtmeister bei der Polizei angefangen. Seine Ausbildung absolvierte er in Bad Iburg, von wo er im Anschluss direkt in die Bereitschaftspolizei nach Hannover versetzt wurde. Aufgrund seiner Liebe zur Musik verschlug es ihn nach drei Monaten ins Polizeimusikkorps, in dem er die darauffolgenden sechs Jahre verbrachte. Nach seinem Studium folgte eine dreijährige Zeit als Sachbearbeiter im Zentralen Kriminaldienst in Hannover, bis er im Jahr 2000 in die damalige Polizeiinspektion Soltau Fallingbostel wechselte. Dort "ermittelte" er zunächst in Schneverdingen, ging danach ins Fachkommissariat 3 des Zentralen Kriminaldienstes und bearbeitete dort über mehrere Jahre Delikte der Wirtschaftskriminalität. 2007 verschlug es ihn in den Kriminalermittlungsdienst nach Walsrode, in dem er lange Zeit den Posten als Ermittlungsführer wahrnahm. Im Laufe der Jahre wurde Sander in vielen Ermittlungsgruppen und auch einer Mordkommission eingesetzt. Für seine neue Aufgabe hat er sich vorgenommen, Bewährtes zu erhalten und erforderliche Veränderungen der Zeit anzupassen. Sander ist ein Mann aus der Region, in einer festen Beziehung mit einer Schwarmstedterin und lebt seit 28 Jahren in Westenholz, wo er fest im Dorfleben integriert ist. Seit sechs Jahren repräsentiert er den Schützenverein als Vorsitzender und ist im Vorstand des Kreisschützenverbandes Fallingbostel engagiert. Seine Leidenschaft gehörte schon immer der Musik: Viele Jahre stand er nicht nur dienstlich aktiv auf der Bühne, sondern war privat mit der Band "Mambo" im südlichen Heidekreis und darüber hinaus bekannt. Nun genießt er die Musik nur noch als Zuhörer und verbringt seine Freizeit gern auf seiner Harley. An die Bewohnerinnen und Bewohner in seinem Zuständigkeitsbereich appelliert er, dass sie sich gerne an ihn wenden können, falls es ein Problem geben sollte. Das passt zu seinem Motto „Lieber miteinander als übereinander reden“.