Medienkompetenz an der KGS

Jana Zitzer moderiert mit Moritz Becker vom Verein smiley ein Ratespiel in der Klasse.

Workshops des Vereins smiley in Schwarmstedt

Schwarmstedt. Ein Schwerpunkt an der Wilhelm-Röpke-Schule ist die Präventionsarbeit. Jahr um Jahr wird im Bereich Medienkompetenz, Alkohol, Rauchen, Mobbing, sexuelle Selbstbestimmung und soziales Lernen gearbeitet und so versucht, vorbeugend zu verhindern, was man nicht haben möchte. Um dies bestmöglich hinzubekommen werden regelmäßig außerschulische Fachleute in die Klassen geholt, die noch einmal einen anderen Zugang zu den Kindern und Jugendlichen haben als die bekannten Lehrkräfte und Sozialpädagogen.
Im sechsten und siebten Jahrgang werden seit 2007 die Fachleute des Hannoveraner Vereins smiley zu jeweils zweistündigen Klassenworkshops eingeladen. Der gemeinnützige Verein ist in ganz Norddeutschland tätig und die hauptamtlichen Mitarbeiter besuchen üblicherweise im Jahr circa 1.100 Schulklassen. Für smiley ist die Wilhelm-Röpke-Schule ein ganz besonderer Partner; nicht nur weil sie eine der ersten Schulen war, die dem 2005 gegründeten Verein Vertrauen entgegengebracht hat, sondern weil an keiner anderen Schule Jahr für Jahr ganze Jahrgänge betreut werden. Damit möchte man in Schwarmstedt erreichen, dass die anvertrauten Jugendlichen in der digitalen Welt verantwortungsbewusst handeln und so gut es geht vor der unüberlegten Weitergabe von persönlichen Daten oder vor virtuellem Mobbing geschützt werden.
Nun sind ja in diesem Jahr viele Aktionen in Schule ausgefallen und zwischenzeitlich wäre ein Besuch von smiley-Mitarbeitern wohl auch schwierig gewesen, aber der Projektkoordinator des Medienkompetenzprojekts Dennis Breitenfeld hatte die Organisation gerade noch vor dem Lockdown eingeladen, so dass die letzten Kurse einen Tag bevor die Schule im März geschlossen wurde stattfanden. Der vom Schwarmstedter Präventionsrat anberaumte Elternabend, der kurz darauf stattfinden sollte, musste leider verschoben werden, wird aber auf jeden Fall nachgeholt.
Von Anfang an erhält die Schule für dieses Projekt finanzielle Unterstützung. Die KGS ist dem örtlichen Präventionsrat und auch dem Kreispräventionsrat für die zuverlässige Förderung des smiley-Projekts dankbar, die so für die Jugendlichen und ihre Eltern bezahlbar bleibt.