Mit viel Erste-Hilfe-Wissen in die Ferien gestartet

Mit Abstand und mit viel Engagement lehrte Johanniter-Ausbilder Tomas Blunck kurz vor den Sommerferien wichtiges Erste-Hilfe-Wissen. 

Neues Johanniter-Konzept gewinnt die Herzen der Oberschüler in Hodenhagen

Hodenhagen. Anderen in einem Notfall helfen zu können, gibt einem ein echt gutes Gefühl. Das haben in den beiden Wochen vor Ferienbeginn auch die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen der Oberschule Hodenhagen kennengelernt. Im Rahmen eines neuen Johanniter-Projektes startete Schulleiter Maik Welk die Kooperation mit den Johannitern aus dem Ortsverband Aller-Leine, um den Kindern, im Alter von zehn bis zwölf Jahren auf neue und spielerische Weise die Bedeutung des Helfens allgemein und vor allem im Fall der Ersten Hilfe näherzubringen. Die Kooperation der Schule mit den Johannitern besteht im Bereich des Schulsanitätsdienstes schon seit vielen Jahren. Johanniter-Ausbilder Tomas Blunck, der auch die Schulsanitäter fachlich schult, hatte das Konzept eigens für diese Altersklasse erstellt und nun umgesetzt. Das erklärte Ziel des Projektes ist es, die Begeisterung für das Helfen allgemein zu wecken. Im Speziellen wurden neben den bestehenden pflegenden und medizinischen Berufen auch die Erste Hilfe im Alltag angesprochen. Auch für die jüngsten Schüler der Oberschule Hodenhagen ist es wichtig zu wissen, wie eine optimale Rettungskette funktioniert und wie man im Falle eines Falles Erste Hilfe leisten kann. Corona-bedingt wurde jede der Klassen in zwei Gruppen aufgeteilt, so dass an einem Tag innerhalb von sechs Schulstunden nicht mehr als 10 Kinder mit dem nötigen Abstand unterrichtet wurden. Nach einem kurzen Kennenlernen standen zunächst die wichtigen Corona-Hygienemaßnahmen auf dem Programm. Warum und wieso gibt es diese strengen Regeln und warum ist es gut, sie überall und immer einzuhalten? Ausbilder Blunck vermittelte die Regeln kindgerecht und nachvollziehbar für alle.
Ob in der Schule, in der Freizeit beim Spiel am Nachmittag oder im Kreise der Familie, können Situationen eintreten, in denen jemand Hilfe braucht. Dafür sind die Kinder nun vorbereitet und können zumindest die wichtigsten Maßnahmen ergreifen. Hierzu gehören neben dem Ansprechen der betreffenden Person zum Beispiel auch das Absetzen des Notrufes unter 112, die Sicherung der Eigenwärme sowie das Trösten.
Nach insgesamt acht Schultagen wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen. Einige der Schüler fanden das Ganze so spannend, dass sie sich für das kommende Schuljahr sehr gut vorstellen können, an einer Ausbildung zum Schulsanitäter teilzunehmen.