Modellprojekt Zukunftsschulen

Drei Grundschulen im Heidekreis beteiligen sich

Bothmer/Buchholz. 65 Zukunftsschulen in Niedersachsen wurden im letzten Jahr vom Niedersächsischen Kultusministerium als Zukunftsschulen ausgewählt. Darunter sind auch die Grundschulen Bothmer, Buchholz und Vorbrück, die sich mit einem Projektantrag gemeinsam beworben haben.
Die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper zeigt sich sehr erfreut: „Mit dem Zusammenschluss der drei Grundschulen ist auch der Heidekreis in dem Modellprojekt vertreten. Das zeigt, dass sich unsere Region auf dem richtigen bildungspolitischen Weg befindet.“ Es sei wichtig, den Schulen in Niedersachsen nachhaltige, innovative und demokratiefördernde Elemente in der Schulentwicklung zu ermöglichen. Das Modellprojekt ermögliche den Schülern sich darauf vorzubereiten, als mündige Bürgerinnen und Bürger aktiv, kritisch und selbstreflexiv in demokratische Aushandlungsprozesse einzubringen.
Zudem solle in den Zukunftsschulen ein konkretes Verständnis von Demokratiebildung vermittelt und Perspektiven aufzeigt werden, wie ein demokratischer und an Nachhaltigkeit orientierter Schulentwicklungsprozess in Unterrichts- und Schulkultur fest verankert werden kann.„Durch die Modellprojekte der Zukunftsschulen werden Partizipation, Teilhabe und Engagement aller Beteiligten in der Schule gestärkt werden. Ein selbstbestimmtes und zukunftsorientiertes Lernen regt zur kritischen und konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Leben in einer globalisierten Welt an“, betont die Landtagsabgeordnete. Daneben sei die Stärkung von Kinderrechten im Schullalltag ein weiterer prägender Leitgedanke der schulischen Innovationsvorhaben in Niedersachsen.
Die 65 „Zukunftsschulen“ bilden alle Schulformen ab und sind in allen Landesteilen vertreten. Im Vorfeld mussten sich Schulen mit konkreten Modellvorhaben bewerben und ihre Bereitschaft erklären, fünf Jahre an dem Modellprojekt mitzuwirken. Zudem war wichtig, dass die gesamte Schulgemeinschaft den Prozess mitträgt, so dass die Gesamtkonferenz und der Schulvorstand, in welchem auch Schülerinnen und Schüler sowie Erziehungsberechtigte vertreten sind, der Teilnahme zustimmen mussten. Zudem ist vorgesehen, dass die Schulen mit außerschulischen Initiativen kooperieren. Eine wissenschaftliche Evaluation und Begleitung erfolgt, um wichtige Erkenntnisse zu gewinnen für den späteren Transfer innovativer Ansätze in die Flache. Das Niedersächsische Kultusministerium hat die Schulen auf Grundlage ihrer Bewerbungen ausgewählt.