Molière – Die Suppe des Mannes

Ein Figurentheater war an der KGS Schwarmstedt zu Gast.

Figurentheater an der KGS-Schwarmstedt

Schwarmstedt. Der Fachbereich Französisch organisierte ein deutsch-französisch-sprachiges Figurentheater für die Französischkurse der 9. und 10 Klassen, welches in der Mensa stattfand. Das Théâtre Aníma aus Berlin, unter der Leitung von Madame Camus, kam am Dienstagmorgen an die KGS in Schwarmstedt.
Das Stück „Molière oder Die Suppe des Mannes“ handelt von dem Schauspieler Molière, der sich vor seinen Schuldnern verstecken muss. Sich als Diener ausgebend lebt er im Hause eines schrecklich geizigen Mannes und sieht sich mit Eifersucht, Liebe und Verrat konfrontiert. Dies und vor allem die Zwangsheirat, die im 17. Jahrhundert alltäglich war, sind Themen, die der Künstler Molière immer wieder in seinen Werken aufgreift. In „Die Suppe des Mannes“ stellt das Hauptproblem die Liebe dar, die ein junger Mann gegenüber der Verlobten seines Vaters empfindet. Molière, der sich in dieser Situation zwischen dem Willen seines Herrn und dem, was er für richtig hält, hin- und hergerissen fühlt, muss sich entscheiden, wem er zur Seite stehen soll. Als großer Schauspieler, Dramatiker und Theaterdirektor des 17. Jahrhunderts ist Molière noch heute ein wichtiger Teil des französischen Schulstoffes und darf deshalb auch an der KGS-Schwarmstedt auf keinen Fall fehlen. Deswegen hat sich für die Schüler der Besuch des Figurentheaters auf jeden Fall gelohnt. Die Aufführung war witzig und interessant und hat dem Publikum viel für die Zukunft mitgegeben. Besonders durch die Puppen, die einen gewissen Aha-Effekt mit sich brachten, konnte die gewünschte Aufmerksamkeit der Schülerschaft erregt werden. Alles in allem ein Figurentheater, das man auf alle Fälle weiterempfehlen kann, meint Merle Siemer aus der 10G2, die diesen Bericht verfasst hat.