Neustart des Beirats

(v. li.): Dirk Paul Utermann, Detlev Bartels, Roger Gehm, Heinz-Helmut Warnecke, Werner Mewes.

Weitere Mitwirkende gesucht

Schwarmstedt. Am 27. Februar war es soweit: der Senioren- und Behindertenbeirat der Samtgemeinde Schwarmstedt trat mit neuer Mannschaft zur ersten konstituierenden Sitzung an. Aus dem per 31. Dezember zurückgetretenen Beirat hatte sich der bisherige Vorsitzende Roger Gehm bereit erklärt, bis auf Weiteres die Leitung zu übernehmen, damit die „Neuen“ in ihre Aufgabengebiete hineinwachsen können. Vier Kandidaten hatten sich bereits am 13. Februar in einer Schnupperrunde, an der auch Gemeindedirektor Björn Gehrs teilnahm, zusammengefunden. Für Gehm war es ein gutes Omen, dass alle Probanden bei der Stange geblieben sind und sieht beste Chancen für die künftige Arbeit. Für die nähere Zukunft wäre es nach seiner Meinung wünschenswert, wenn sich noch weibliche Kandidaten anschlössen, um eben die Interessen aller Betroffenen glaubhaft vertreten zu können.
Die erste offizielle Sitzung zeigte bereits konkrete Arbeitsziele auf. Für 2012 werden die Themen „Pflege“ und „Wohnen im Alter“ im Vordergrund stehen. Ein Seminar des Landesseniorenrates bietet im April erste Informationsmöglichkeiten, an dem der neue Mitstreiter Detlev Bartels stellvertretend teilnehmen wird. Es ist geplant, die einzelnen Pflegeeinrichtungen in der Samtgemeinde aufzusuchen und sich besonders dem Fortgang der noch immer ungeklärten Baumaßnahmen am Mönkeberg zu widmen.
Neben einer internen Geschäftsordnung, die das Miteinander regelt, wurde auch eine Satzung vorgelegt, die sich an jene anlehnt, wie sie für Beiräte in anderen Gemeinden üblich ist. Gehm hat dabei die Hoffnung, dass diese Satzung von der Samtgemeinde als offizielle Arbeitsgrundlage anerkannt wird und damit für die Beiratsmitglieder das Gefühl der amtlichen Wertschätzung entsteht. Man möchte dadurch auch erreichen, öfter zu anstehenden Fragen im öffentlichen Bereich beratend hinzugezogen zu werden, was in der Vergangenheit kaum der Fall war. Die Regel war bislang, dass der Beirat sich seine Aufgaben selbst suchen musste und daher eher in Misskredit geriet als Anerkennung zu finden. Erfreulich war hingegen die Zusicherung von Björn Gehrs, den bisher gültigen Haushaltsposten zugunsten des Beirats unverändert beizubehalten. Alles in allem sehen die neuen Beiräte zuversichtlich in die Zukunft und glauben, den betroffenen Menschen weiter im positiven Sinne dienlich sein zu können.