„PINX öffnet Welten“ geht ins zweite Jahr

Die Teilnehmer beim Netzwerktreffen: (von links nach rechts) Damla Wessels (Oberschule Hodenhagen), Marion Wischhoff (Samtgemeinde-Jugendring Schwarmstedt), Kathrin Jürgens (Schule an der alten Leine), Hildegard Strutz, Heike Runge (beide Kunstschule PINX), Karin Hübner (BKJ), Susanne Zeppernick (Kinderheim Zeppernick), Maik Welk (Oberschule Hodenhagen) und Henrik Berthold (PINX).

Netzwerk schaut auf ein erfolgreiches Projektjahr zurück

Schwarmstedt. Dem Aufruf der Projektleiterin Hildegard Strutz folgend, trafen sich jetzt pünktlich zu Beginn des zweiten Projektjahres von „PINX öffnet Welten“ die beteiligten Bündnispartner in der Kunstschule PINX zu einem Netzwerktreffen. Eigens aus Berlin war auch Kerstin Hübner, die Projektbeauftragte der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) angereist. Gemeinsam mit ihr blickten Maik Welk und Damla Wessels von der Oberschule Hodenhagen, Kathrin Jürgens von der Schule an der alten Leine, Susanne Zeppernick vom Kinderheim Zeppernick, Marion Wischhoff vom Samtgemeinde Jugendring Schwarmstedt sowie Hildegard Strutz, Heike Runge und Henrik Berthold von der Kunstschule PINX auf ein erstes erfolgreiches Projektjahr zurück.
Als Teil des bundesweiten Programms „Kultur macht stark“ wird das Projekt „PINX für Alle“ über einen Zeitraum von drei Jahren mit mehr als 35.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Begleitet wird das Projekt als „Künste öffnet Welten“ von der BKJ, dem Dachverband der kulturellen Kinder- und Jugendbildung in Deutschland. Ziel des Projektes ist es, Kindern und Jugendlichen die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen. Zu diesem Zweck werden Bildungspartnerschaften gegründet, um nachhaltige und verlässliche Strukturen der kulturellen Bildung zu initiieren.
Beim Erfahrungsaustausch der Netzwerkpartner wurde schnell deutlich, dass das Projekt im ersten Projektjahr sehr erfolgreich angelaufen ist. „PINX öffnet Welten ist eine Bereicherung der Arbeit des Kinderheims Zeppernik“, erklärt die Heimleiterin Susanne Zeppernik und auch für Herrn Welk, Schulleiter der Oberschule Hodenhagen, hat sich der Wunsch, mit dem Projekt auch solche Schüler zu erreichen, die sich sonst nicht so für Kunst interessieren, erfüllt. Kathrin Jürgens von der Förderschule an der alten Leine, betont den speziellen andersartigen Input, den das Projekt für viele ihrer Schüler darstellt. Für die Kinder und Jugendlichen, darin sind sich die Bündnispartner einig, ist die Kunstschule zu einem zweiten zu Hause geworden.
„Am Anfang“, so die Projektleiterin Hildegard Strutz, „stand der Wunsch, Kinder und Jugendliche aus einem bildungsbenachteiligenden Umfeld zu erreichen. Der durchweg positive Verlauf des ersten Projektjahres stimmt uns sehr zuversichtlich und bestärkt uns auf unserem Weg.“
Das Projekt „PINX öffnet Welten“ setzt sich aus verschiedenen Modulen zusammen. Im Einstiegsmodul „Klasse trifft PINX“, besuchen Schulklassen und andere Gruppen die Kunstschule PINX. Nach diesem ersten Kennenlernen der Kunstschule können Kinder und Jugendliche im Modul „PINX für Alle“ jeden Mittwoch von 13.15 bis 15.15 Uhr die Kunstschule besuchen und am vielseitigen kreativen Angebot der Kunstschule teilnehmen. Ähnlich wie beim „Offenen Atelier“ ist auch hier die Teilnahme kostenlos. Besuchsangebote für Kunstmuseen der Umgebung, die Gestaltung eigener Ausstellungen, aber auch berufsorientierte Qualifikationsangebote runden das Projekt ab.