QuiK-Abschlussveranstaltung

Die Kita-Fachberaterinnen für Qualitätsentwicklung des Heidekreises Kornelia Runge (rechts) und Carola Beuße (links) im Kreise der Kursteilnehmerinnen. Stehend von links: Julia Wehrhahn, Julia Wuttke, Irina Gosewisch, Elke Wiemann, Jessica Hamza und Wiebke Schuh. Hockend von links: Astrid Fischer-Niklaus, Christine von Dollen und Stephanie Harms-Bierwag.

65 pädagogische Fachkräfte aus acht KiTa-Einrichtungen dabei

Heidekreis. Zu einer feierlichen Abschlussveranstaltung des 3. Durchgangs der Langzeitfortbildung „QuiK - Qualität in Kindertageseinrichtungen“ trafen sich 65 pädagogische Fachkräfte aus acht Kindertageseinrichtungen sowie Repräsentanten der Einrichtungsträger am 6. November 2019 zur Zertifikatsübergabe im Ratssaal in Bad Fallingbostel. Binnen eineinhalb Jahren wurden neun Leitungskräfte von Kindertagesein-richtungen aus dem Heidekreis in acht Arbeitstreffen erfolgreich für die Aufgaben der Qualitätsentwicklung qualifiziert. Sie setzen diese nun selbstständig in ihren Einrichtungen um. Der Kurs wurde durch die Multiplikatorinnen Carola Beuße und Kornelia Runge, Kita-Fachberaterinnen für Qualitätsentwicklung des Heidekreises, durchgeführt. An der guten Stimmung konnte man erkennen, dass die Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen Zufriedenheit und Stolz ver-spürten, mit viel Einsatz und Engagement einen arbeitsreichen, manchmal holperigen, aber lohnenswerten Weg bewältigt zu haben. Um die hohe Qualität in den Kindertageseinrichtungen zu sichern, bedarf es ständig intensiver Arbeit, Auseinandersetzung und Engagement in gut reflektierten Teams. Nach
einer wertschätzenden Begrüßung durch Sina Böhling, Fachbereichsleiterin
Kinder, Jugend, Familie des Heidekreises, wies Waltraud Doering, Diplom-Psychologin und ganzheitliche Entwicklungsbegleitung, in einem eindrucksvollen Vortrag auf die Wirksamkeit systematischer Qualitätsentwicklung hin. Um bei den Herausforderungen und den vielfältigen Anforderungen im Alltag der Kindertagesstätten die Bedürfnisse der Kinder und Familien gewährleisten zu können, bedarf es einer Reflexion des pädagogischen Handelns und eine gute Teamarbeit. Hier bietet das „Quik-Verfahren“ zuverlässige Strukturen und schafft Verbindlichkeit. Doering betonte: „Die eigene Persönlichkeit und die emotionale Beteiligung im pädagogischen Handeln ist grundlegend für die Entwicklungs-möglichkeit der Kinder“. Die Kitaleitungen ließen es sich nicht nehmen, ihre
Teams mit einem Beitrag in der Abschlussveranstaltung zu überraschen. Um zu
verdeutlichen, dass alle Fachkräfte in den Einrichtungen wichtig für das Gelingen am „QuiK-Prozess“ sind und gute Qualität nur von allen gemeinsam erarbeitet und mitgetragen werden kann, wurden symbolisch die 20 Qualitätsbereiche des
Nationalen Kriterienkatalogs in Form von Kartons durch das Plenum gereicht und musikalisch mit einem selbstgedichteten „QuiK-Song“ begleitet. Nach dieser
beeindruckenden Darbietung wurden jeder Leitung mit ihrem Team feierlich die Zertifikate für die Teilnahme an der erfolgreichen Schulung überreicht. Bei diesem Kurs handelt es sich bereits um den dritten Durchgang, der seit 2014 im Zuge des Masterplans Bildung im Heidekreis nach dem Qualitätsentwicklungsprogramm von Prof. Dr. Wolfgang Tietze fortgebildet wurde. Insgesamt haben sich bisher 37
Kindertageseinrichtungen für den Einsatz des „QuiK-Programms“ entschieden und entwickeln seitdem stetig die Qualität mit ihren Teams weiter. Weitere Einrich-tungen sollen folgen.