Rettungs- und Löscharbeiten an Kraftfahrzeugen mit alternativer Antriebstechnik

Immer wieder werden die Feuerwehren zu PKW-Bränden gerufen. Foto: Feuerwehr
Heidekreis. Die Feuerwehren mussten und müssen sich über die Jahre hinweg immer wieder mit sich verändernden Rahmenbedingungen und Gefahren auseinandersetzen. Beispielsweise sind hier zu nennen Biogasanlagen, Photovoltaikanlagen auf Hausdächern, Windräder, Veränderungen beim Hausbau (Dämmung), verstärkte Fahrzeugkarosserien oder eben auch alternative Antriebe wie Gas- oder Elektro. Das ist aber kein Grund verunsichert zu sein, denn die Feuerwehren sind es gewöhnt „in der Lage zu leben“ und mit allen Situationen fertig zu werden. Auch bei Fahrzeugen mit konventionellen Motoren gab es in der Vergangenheit herausfordernde Situationen (beispielweise brennend auslaufendes Benzin), und Brände in Tiefgaragen sind von Natur aus eine Herausforderung.
Gemeinsam mit den Kommunen als Träger der Freiwilligen Feuerwehren ist es grundsätzlich erforderlich, die Ausbildung, Einsatztaktik und Ausstattung entsprechend der Entwicklungen anzupassen. Unterstützung erhalten die Feuerwehren von der Kreisfeuerwehr, die die oben genannten Themen in die Fachlehrgänge auf Kreisebene aufnimmt beziehungsweise aufgenommen hat.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die Freiwilligen Feuerwehren im Heidekreis im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit immer weitergebildet haben und dies auch weiterhin tun werden. Das Thema Rettungs- und Löscharbeiten an Fahrzeugen mit alternativen Antrieben wird auch in Zukunft von den Verantwortlichen im Auge behalten und in die laufende Ausbildung vor Ort und auf Kreisebene thematisiert. Beispielhaft ein Einsatzbericht aus Bomlitz, der zeigt, dass diese Einsätze auch heute schon vorkommen und entsprechend von den Ehrenamtlichen abgearbeitet werden.