REWE-Kunden spenden für wichtige Projekte

Kassenwart Jürgen Hildebrandt (von links), REWE-Marktleiterin Christin Schorsch, PaC-Managerin Nicole Mittelstaedt und der 1. Vorsitzende Volker Banschbach freuen sich über die spendenfreudigen REWE-Kunden und sagen Danke.

Wertvolle Unterstützung für die Arbeit des Schwarmstedter Präventionsrats

Schwarmstedt. In vielen Supermärkten gibt es neben der Leergutannahmestelle eine Box, in die man seine Pfandbons schmeißen kann. Diese Spenden gehen an örtliche Vereine. Auch beim REWE-Markt in Schwarmstedt gab es in den letzten Jahren einige erfolgreiche Aktionen.
Seit etlichen Wochen geht das Geld für das abgegebene Leergut an den Schwarmstedter Präventionsrat und es sind bisher sagenhafte 600 Euro zusammengekommen. Bei der Spendenscheckübergabe durch die Marktleiterin Christin Schorsch an Volker Banschbach als 1. Vorsitzenden des Vereins, an Jürgen Hildebrandt als Kassenwart und an die PaC-Managerin der Samtgemeinde Nicole Mittelstaedt zeigten sich die drei Beschenkten froh und dankbar, dass so eine beachtliche Summe gespendet wurde. Jeder Kunde, der dazu beigetragen hat, dieses Ergebnis zu erzielen, soll wissen, dass das Geld beim Präventionsrat wirklich gebraucht wird und komplett den vielen Projekten zukommt. Der Verein wurde 2002 gegründet und hat von Anfang an Ideen umgesetzt, die sich insbesondere gegen Gewalt und Drogen richten. Dies kann ein Vortrag zu einem bestimmten Themenbereich sein oder ein Projekt in einer der Schulen oder in einem Kindergarten in der Samtgemeinde. All das kostet Geld. Schon immer gab es neben zahlenden Einzelmitgliedern auch die Mitgliedschaft aller Gemeinden, die jeweils einen Jahresbeitrag zahlen. So können sich die Vorstandsmitglieder darauf verlassen, für ihre Maßnahmen auch Finanzen zur Verfügung zu haben. Immer schon haben Betriebe und Banken mit großzügigen Spenden Einzelprojekte unterstützt und auch Strafauflagen der Staatsanwaltschaft fließen ab und an in die Kasse des eingetragenen gemeinnützigen Vereins.
Seit Schwarmstedt PaC (Prävention als Chance)-Gemeinde ist, benötigt man jedoch deutlich mehr Geld, denn, und das ist das Gute an der Netzwerkarbeit der PaC-Managerin Nicole Mittelstadt, wenn zum Beispiel die Schauspieler der Theaterpädagogischen Werkstätten kommen und die Kinder der dritten und vierten Klassen stark gegenüber sexuellem Missbrauch machen, dann kommen die Künstler nicht nur per Zufall in eine der Schulen in eine der Klassen. Nein, in der Samtgemeinde Schwarmstedt ist bei fast jeder Präventionsmaßnahme der komplette Jahrgang mit dabei, so dass man an den weiterführenden Schule zuverlässig darauf aufbauen kann.
Dies ist eine entscheidende Weiterentwicklung im Vergleich zu den Maßnahmen nach dem Zufallsprinzip, weil man so mit großer Sicherheit darauf hoffen kann, dass die Kinder und Jugendlichen stark werden, Nein sagen, wenn ihnen etwas nicht gefällt. Außerdem entwickelt sich eine viel stärkere Aufmerksamkeit auch bei den Eltern und Großeltern, die an den attraktiven vom Präventionsrat organisierten Vorträgen teilnehmen. Natürlich ist das alles keine hundertprozentige Garantie, dass es in Schwarmstedt zum Beispiel niemals einen Missbrauchsfall gibt oder geben wird, aber die Chancen, dass die Zahl geringer ist als im Durchschnitt, die ist groß, denn die Projekte, die man durchführt, sind auf ihre Wirksamkeit geprüft und werden immer wieder neu evaluiert.
Christin Schorsch war jedenfalls nach dem Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern am Rande der Scheckübergabe sicher, dass das Geld ihrer Kunden an die richtige Adresse geht.