Ruheforst im Eichenwald Essel

Im Eichenwald soll ein Ruheforst entstehen.

Landwirtschaftskammer hat nichts dagegen

Essel. Nachdem der Bürgermeister Bernd Block von verschiedenen Esseler Bürger angesprochen wurde war, kam der Stein ins Rollen. Er fragte den Vorstand der Eigentümer, was sie von der Idee halten in ihrem Eichenwald einen Ruheforst zu installieren. Nun wurden einige Informationen zusammengetragen, um die grundsätzliche Frage zu klären, ob die Errichtung überhaupt möglich ist. Die Bezirksfösterei und die Landwirtschaftskammer haben diese Frage positiv beantwortet. Daraufhin gab es ein Vorgespräch mit den Vertretern der Samtgemeinde Schwarmstedt, der Landwirtschaftskammer und den Eigentümern. Aus diesem Gespräch resultierte, dass man sich gemeinsam einen Ruheforst angeschaut hat. Kürzlich wurde nun durch die Mitgliederversammlung der Eigentümer grünes Licht für die weiteren Planungen gegeben. In einer öffentlichen Veranstaltung wird zu gegebener Zeit die Öffentlichkeit informiert wie der Sachstand zu diesem Thema ist. In einem Ruheforst finden Urnenbestattungen statt. Pro Grabbaum( wird dann auch als Ruhebiotop bezeichnet) werden etwa 12 Grabstellen sein. An dem Baum werden schlichte Schilder mit dem Namen des Verstorbenen angebracht. Es können bis zu 80 Ruhebiotope pro Hektar ausgewiesen werden. Auch Sträucher, Steine oder andere markante Punkte können als Ruhebiotop gewählt werden. Das Recht für eine Grabstelle wird einmalig für bis zu maximal 99 Jahre erworben. Innerhalb des Ruheforstes ist ein Andachtsplatz mit Sitzmöglichkeiten. Außerdem werden Wege in naturbelassener Art ausgewiesen. Der Ruheforst ist nicht eingefriedet und für jeden frei zugänglich. Wer schon mehr zu diesem Thema erfahren möchte, kann sich auf der Internetseite der Ruheforst informieren.