Scheunenbrand in Marklendorf

Der Dachstuhl der Scheune ist völlig ausbrannt. Foto: Feuerwehr Schwarmstedt

Kurze Nacht für die Ortswehren Marklendorf, Buchholz (Aller), Schwarmstedt, Essel und Lindwedel

Marklendorf. Beim Brand einer Scheune in Marklendorf ist in den frühen Morgenstunden des 24.07.2011 ein erheblicher Sachschaden entstanden. Personen kamen keine zu Schaden. Ein Übergriff der Flammen auf benachbarte Gebäude/Güter konnte verhindert werden. Die betroffene Scheune brannte völlig nieder. Die Brandursache ist noch unklar. Früh war die Nacht für die Feuerwehren Marklendorf, Buchholz (Aller) und Schwarmstedt am 24. Februar beendet, als sie um 3.32 Uhr zu einem Scheunenbrand in Marklendorf alarmiert wurden. Um 4 Uhr beziehungsweise 4.12 Uhr war dann auch für die Feuerwehren Essel und Lindwedel die Nacht vorbei, als sie zum genannten Scheunenbrand nachalarmiert wurden. Aus bislang unbekannter Ursache – die Ermittlungen zur Brandursache werden fortgeführt – stand die etwa 8 x 20 Meter große massive Fachwerkscheune im Marklendorfer Meyerweg beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits im Vollbrand. War von außen zunächst nur eine Rauchentwicklung zu erkennen, so brannte das Innere der Scheune, in welcher sich unter anderem zwei landwirtschaftliche Zugfahrzeuge, zwei Pkw, ein Gabelstapler, diverses Werkzeug, Spritzmittel und einige Gasflaschen befanden, bereits in voller Ausdehnung. Nach Schaffung eines „Zugangs“ zur Brandbekämpfung, breiteten sich die Flammen dann auch rasch auf das Äußere des Gebäudes aus. Die noch im Gebäude befindlichen Fahrzeuge und Gerätschaften konnten nicht mehr rechtzeitig aus dem brennenden Gebäude geborgen werden. Auf der äußeren Rückseite der Scheune befanden sich außerdem noch ein 1000 Liter Dieseltank und eine weitere landwirtschaftliche Zugmaschine. Umgehend gingen mehrere Trupps hinter die Scheuen vor, um dort den Dieseltank und die Zugmaschine zu kühlen und somit größere Schäden zu verhindern. Parallel hierzu wurde von der Frontseite aus mit der eigentlichen Brandbekämpfung begonnen, die Einsatzstelle mit mehreren Lichtmasten bzw. auf Stativen befestigten Scheinwerfern großräumig ausgeleuchtet und die Wasserversorgung, welche aus zwei Feuerlöschbrunnen und einem Unterflurhydranten erfolgte, hergestellt. Die insgesamt 104 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen hatten das Feuer zwar schnell unter Kontrolle, konnten ein völliges Niederbrennen der Scheune jedoch nicht verhindern. Bei der Brandbekämpfung kamen unter anderem neun C-Rohre, ein B-Rohr, der Monitor des Schwarmstedter Tanklöschfahrzeuges sowie 14 Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Für die letzten Einsatzkräfte endete der Einsatz um 08.15 Uhr, nachdem die letzten Nachlöscharbeiten abgeschlossen waren und keine Gefahr der Wiederaufflammung mehr bestand. Neben den Ortswehren war außerdem die Johanniter Unfallhilfe Schwarmstedt mit zwei Rettungswagen sowie die Polizei vor Ort.