Schülervertretungstreffen der KGS

Klassensprecher und Schülervertreter der KGS trafen sich in Mardorf.

Klassensprecher gehen zwei Tage in Klausur

Schwarmstedt. Zur traditionellen zweitägigen Tagung der Schülervertretung der Wilhelm-Röpke-Schule waren alle Klassensprecher und ihre Stellvertreter eingeladen. Gemeinsam mit ihren SV-Verbindungslehrern Karla Schulz, Florian Otte, Oliver Kracke und Thomas Greschok und den FSJlern Kristin Lawrenz, Lisa Oesker und Niklas Minke ging die Reise in diesem Jahr erstmals in die Jugendherberge nach Mardorf ans Steinhuder Meer. Dort wurden unter der Leitung des Schülersprechers Przemyslaw Stefanski zunächst die eigentlichen Aufgaben von Klassensprechern besprochen, die als politische Vertreter ihrer Klassen deren Interessen wahrnehmen sollen. Um diese Interessenvertretung dann auch gleich in die Tat umzusetzen fragte Przemek die Klassensprecher/innen danach, was in diesem Jahr umgesetzt werden soll. Das übergeordnete Motto lautete diesmal „Schule als Lebensraum“; ein Themenbereich, der besonders für die Oberstufenschüler/innen harte Realität ist. Unter den zahlreichen Vorschlägen wurden die acht Themen Schulkleidung, Essen in der Schule, Bussituation, Raumgestaltung, Veranstaltungen, Kommunikation, Umwelt und Individuelle Förderung ausgewählt und in Arbeitsgruppen behandelt. Die zum Teil seit Jahren in der Schülervertretungsarbeit tätigen Schülerinnen und Schüler bildeten dabei gemischte Gruppen mit den jüngeren unerfahrenen Teilnehmern, so dass zu allen Themen eine sehr effektive Arbeit möglich war. Selbstverständlich wie immer an der KGS Schwarmstedt war die Zusammenarbeit von Hauptschülern, Realschülern und Gymnasiasten. Alle vertreten gemeinsam ihre Schule.
Auch bei der Abendveranstaltung vergnügten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge fünf bis zwölf zusammen bei Limbo, Singstar und anderen Spielen. Sicher keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Zeit.
Wenn dann noch der Gesamtschuldirektor zu Besuch kommt und sich mit allen Gesangsduelle liefert, dann ist das Motto „Eine Schule für alle“ perfekt umgesetzt.
Nach einer recht kurzen Nacht ging es am nächsten Tag fleißig mit der Arbeitsgruppenarbeit weiter, so dass jedes Team den anderen am Nachmittag eine Präsentation der erarbeiteten Bereiche vorstellen konnte.
Zu dieser Abschlussveranstaltung waren auch die Vorsitzende des Eltern- und Förderkreises Christiane Wiebe und Gesamtschuldirektor Tjark Ommen eingeladen. Beide waren von der hervorragenden Arbeit beeindruckt und unterstützten die Schüler/innen mit vielen Tipps. Tjark Ommen, dem die Initiative und die Einbindung seiner Schülerinnen und Schüler besonders wichtig sind, versprach, einige Themen gleich in der nächsten Schulvorstandssitzung thematisieren zu lassen. Er möchte langfristig die schon seit Jahren gute SV-Arbeit noch effektiver gestalten und „Das Wissen der Vielen“ für die Weiterentwicklung der Schule nutzen.