Schulung im Umgang mit dem Internet

Prävention zu den Gefahren für Kinder und Jugendliche

Schwarmstedt. Jugendliche stellen Informationen von sich ins Internet – oft ohne zu wissen, welche Folgen das Preisgeben von persönlichen Daten oder Fotos in der grenzenlosen Online-Welt haben können. Mobbing im Internet spielt eine immer größere Rolle, so dass offensichtlich ist: Kinder und Jugendliche brauchen Unterstützung! Von Montag bis einschließlich Donnerstag fand an der Wilhelm-Röpke-Schule nun zum vierten Mal eine Schulung statt, bei der alle 7. Klassen über diese Gefahren aufgeklärt wurden. Es nützt nichts, das Internet mit seinen Gefahren zu verdammen. Selbst wenn Eltern zu Hause strenge Maßstäbe anlegen, können sie nicht verhindern, dass die Jugendlichen z.B. die überaus beliebten Internetportale SchülerVZ oder Facebook nutzen. Sie bieten Ihnen ja auch vielseitige Darstellungs- und Kommunikationsmöglichkeiten. Aber die Sorge der Eltern vor unbedachten Angaben persönlicher Daten, Fotos und virtuellem Mobbing ist nicht unbegründet. In einem vierstündigen Workshop informierten die Mitarbeiter der bekannten Organisation smiley e.V. unter der Leitung von Moritz Becker jeweils die Jugendlichen eines Klassenverbandes über ihre Persönlichkeitsrechte. Darüber hinaus wurde thematisiert, wie man sich selbstbewusst, kompetent und somit sicher in virtuellen Welten bewegt. Die Schüler erarbeiteten so genannte „Mediennutzungsleitfäden“, in denen herausgestellt wird, was im Internet preisgegeben werden sollte und was nicht. Die Initiative ging wie in den letzten Jahren von der Realschulzweigleiterin Frau Hildegard Rohmann aus, die das Projekt gemeinsam mit der Präventionsfachkraft Frau Karla Schulz betreut. Finanzielle Unterstützung erfährt die KGS zum wiederholten Male durch den Präventionsrat der Samtgemeinde Schwarmstedt, dieses Mal auch vom Kreispräventionsrat, die jeweils mit einem finanziellen Zuschuss dafür sorgen, dass die Jugendlichen lediglich einen Eigenanteil von zwei Euro bezahlen müssen. Außerdem ist wie so oft der Eltern- und Förderkreis in bedeutendem Maße als Sponsor beteiligt.