Schwerer Verkehrsunfall auf der B 214

Ein PKW stand zwischen Bäumen im Graben mit drei eingeklemmten Personen, hieß es. Foto: Feuerwehr

Feuerwehren Marklendorf und Schwarmstedt übten zusammen

Heidekreis. Am Mittwoch, 17. Oktober, wurden die Feuerwehren Marklendorf und Schwarmstedt zu einem Verkehrsunfall alarmiert. An einem Parkplatz kurz vor der Kreisgrenze in Richtung Celle waren mehrere PKW verunfallt. Ein PKW stand zwischen Bäumen im Graben mit drei eingeklemmten Personen. Ein zweiter PKW lag durch den Unfall auf dem Dach. Dort war eine Person im Fahrzeug eingeklemmt, eine weitere Person wurde durch den Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert und lag unter dem Fahrzeug. In dem zweiten Fahrzeug wurden Behälter mit unbekannten Chemikalien gefunden. Während der Rettung der schwer verletzten Personen gerieten noch zwei weitere Fahrzeuge in Brand.
Diese komplexe Lage stellte sich für die Einsatzkräfte schnell als eine Übung heraus, die aber Einsatzkräfte und dem Einsatzleiter aus Marklendorf, Ortsbrandmeister Stefan Meyer, sehr forderten. Denn die „Unfallopfer“, die von der Feuerwehr Steimbke gespielt wurden, waren sehr realistisch. Diese Verletzten wurden von der Realistischen Unfall Darstellung des DLRG Bezirk Celle unter der Leitung von Oliver Schiano geschminkt und präpariert.
Zur Rettung der Unfallopfer wurde hydraulisches Rettungsgerät eingesetzt, die Fahrzeuge wurden mit Luftheber und Hölzer abgestützt und die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet. Dazu wurde der PKW-Brand unter Atemschutz abgelöscht. Dies wurde von 39 Einsatzkräften mit sechs Fahrzeugen abgearbeitet. Dazu kamen noch zwei Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes, die die Patienten auch realistisch betreuten. Die Übung wurde vom Ortsbrandmeister Schwarmstedt, Wilfried von Bostel, ausgearbeitet. Dieser hat auch mit Gemeindebrandmeister Detlef Röhm und seinem Stellvertreter Thilo Scheidler das Szenario beobachtet.
Nach dieser Übung trafen sich alle im Feuerwehrhaus Marklendorf zu einer Stärkung. Dort wurde die Einsatzübung auch nachbesprochen. Detlef Röhm hat „eine sehr motivierte Truppe gesehen, die alle sehr gut zusammengearbeitet haben“. Kleine Schwachstellen wurden auch festgestellt, dafür sind solche Übungen auch da. Diese werden in den nächsten  Übungsabenden besprochen und abgestellt.