SPD Buchholz zu Besuch bei der Firma Reichenberg Transporte

Unternehmer Lars Reichenberg und die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Buchholz vor dem Büro der Lkw-Waschanlage.
Buchholz/Aller. Kürzlich setzte der SPD-Ortsverein Buchholz-Marklendorf seine Besuche bei den Gewerbetreibenden in der Gemeinde Buchholz fort. Ziel ist es weiterhin Probleme vor Ort persönlich zu diskutieren und Anregungen für die wirtschaftliche Entwicklung in der Gemeinde Buchholz zu erlangen. Nach dem letzten Besuch bei der Firma Conrail, Spezialcontainerbau, ließ man sich vom Firmeninhaber Lars Reichenberg die erstaunliche Entwicklung von einem ursprünglichen „Ein-Mann-Betrieb“, mit einem Kleintransporter, zum gewachsenen Logistik-Unternehmen erläutern.
Die Firma Reichenberg beschäftigt derzeit mehr als 40 Mitarbeiter, bestehend aus Büropersonal, Berufskraftfahrern und Arbeitern, in der ebenfalls von der Firma Reichenberg betrieben Lkw-Waschstraße mit drei Reinigungslinien. „Zeit ist Geld“, betonte Lars Reichenberg. „Dies insbesondere in der Logistikbranche. Die Reinigung eines Sattelzuges dauert bei uns circa 15 bis 20 Minuten, trotz eines Großanteils an Handarbeit. Die Kunden achten auf Sorgfalt und eine zügige Durchführung, nur so kann man sich in diesem Segment etablieren; und dies ist uns mit den zuverlässigen und engagierten Mitarbeitern ganz gut gelungen“.
Mit seinem Transportunternehmen ist Lars Reichenberg überwiegend im norddeutschen Raum, zwischen Hessen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern unterwegs. „Wir fahren überwiegend für feste Kunden mit festem Frachtaufkommen in klar vorgegebenen Zeitfenstern. Dies wird von meinen Fahrern sehr geschätzt. Sie haben hierdurch überwiegend geregelte Arbeits- und Freizeit.“
„Wenn er sich in der Zusammenarbeit mit Ortsrat, Verwaltung und bei Angelegenheiten rund um das Gewerbegebiet etwas wünschen dürfe...“, wird Lars Reichenberg abschließend gefragt. „Da könne er im Moment gar nicht so recht darauf antworten“, ist seine erste Reaktion. „Probleme habe es in der Vergangenheit immer mal wieder gegeben; aktuell „laufe“ aber alles zu seiner Zufriedenheit. Alleinig die Internetpräsenz zur Vermarktung des Gewerbegebietes halte er für ausbaufähig. Er wisse aus Gesprächen mit anderen Unternehmern aus der Logistikbranche, dass man sich auch dort mit dem Standort Buchholz beschäftigt habe. Allerdings hätte man dort für sich keine ausreichend großen und insbesondere in der Tiefe ausreichenden Flächen erkannt. Ein Skizzieren möglicher Erweiterungsflächen halte er daher für sinnvoll“.