Stimmungsvolle Begrüßung der neuen fünften Klassen an der KGS

Einschulung der fünften Klassen an der KGS.
Schwarmstedt. Nach einem Gottesdienst, den die Schulpastorin Uta Feddersen gemeinsam mit Schülern vorbereitet hatte, ging es für die neuen Schüler und ihre Eltern in die Mensa der KGS. Dort wurden sie von drei etwas älteren Mitschülern aus den drei Schulzweigen, den Moderationskindern, begrüßt. Gleich darauf hieß auch Gesamtschuldirektor Tjark Ommen die neuen Röpkianer willkommen. Er erinnerte sich an seine eigene Einschulung in der Orientierungsstufe in Nienburg, wo in der Aula lediglich die Namen der Neulinge vorgelesen wurden bevor man dem neuen Klassenlehrer in den Klassenraum zu folgen hatte. Er dankte an dieser Stelle allen, die unter der Leitung der Didaktischen Leiterin Hanna Knoop dazu beitragen, dass an der Wilhelm-Röpke-Schule eine sehr viel herzlichere Begrüßung erfolgt, die hoffentlich allen hilft, mit der Gefühlslage wahrscheinlich bestehend aus Freude, Sorge und Aufgeregtheit umzugehen und die Freude überwiegen zu lassen. Er versicherte den neuen Schülern, dass sie alle ganz tolle  Klassenlehrer bekommen und bedankte sich bei diesen, dass sie das neue Schuljahr und auch diese Feier in den letzten Tagen intensiv vorbereitet haben.
Nach einem großen Applaus richtete Ommen sein Wort an die Eltern. Er selbst habe seinen Sohn im letzten Jahr in die fünfte Klasse eingeschult und könne nun noch besser nachfühlen, wie groß die Hoffnung, aber auch die Sorge sei, dass das eigene Kind gut aufgenommen und optimal gefördert wird. Er bedankte sich bei den Eltern für das Vertrauen, das sie der Schule entgegenbringen und bat auch für die Eltern um einen Applaus. Mit den Worten: „Schön, dass ihr da seid und seid ganz herzlich willkommen“, freute er sich, dass die Schule nun nach der Entlassung der Absolventen wieder vollständig ist.
Nachdem Leonie Schröter, die sich selbst am Flügel begleitete, den Schulsong der KGS eindrucksvoll vorgetragen hatte, erschienen auch die Schulzweigleitungen Tanja Otte, Jan Stünkel und Jens Weber auf der Bühne und wünschten ihren neuen Schülern einen guten Start. Im Anschluss tat dies Christiane Wiebe als 1. Vorsitzende des Eltern- und Förderkreises und ermunterte die Eltern, in den Verein einzutreten. Die Schulsozialpädagogen Gabriele Wolters, Pia Buchwald und Christian Biringer begrüßten gemeinsam mit Esra Kanli, die für die Jugendlichen mit Deutsch als Zweitsprache zuständig ist, die Anwesenden und stellten kurz ihre Aufgabe an der Schule dar. Nach einem Auftritt der Bläsergruppe aus Klasse sechs, die von Jan Stünkel dirigiert wurde, der nochmals dafür warb, an diesem Projekt teilzunehmen, stellten einige Schüler unter Leitung von Claudia Macke eine zweite Möglichkeit vor, sich über den Unterricht hinaus zu engagieren: die Künstlerklasse. Beide Projekte ermöglichen den Teilnehmern ein intensives Eintauchen in die Bereiche Musik und Kunst und einen Unterricht, der auch durch externe Fachkräfte erteilt wird. Dass man sich auch über den Ganztag weiterentwickeln kann, machte anschließend Marta Deutsch deutlich. In der Gesangsarbeitsgemeinschaft von Oliver Kracke arbeitet sie daran, ihr Talent auszubauen und inzwischen wirklich bühnenreif zu singen. Nach diesem eindrucksvollen Vortrag hießen auch Schülersprecher Jost Hilliger und Emma Köneke die Neuen willkommen und ermunterten sie, sich in der politischen Arbeit der Schule zu engagieren. Ähnliche Worte fanden die Elternvertreter Jessica Schiek und Jürgen Köneke, die die Eltern bestärkten, sich in der Schule einzubringen. Nach einem zu Herzen gehenden Gesangsvortrag von Greta Nebel-Engehausen kamen die drei Schulzweigleiter noch einmal zu Wort und erläuterten kurz ihre Aufgaben an der KGS. Nachdem als dritte junge Künstlerin aus der Gesangs-AG Gina Marie Gleitsmann für alle gesungen hatte, riefen die Klassenlehrer „ihre“ Schüler auf und gingen mit ihnen in die neuen Klassenräume. Für die Eltern gab es weitere Informationen von Christiane Wiebe und auch die Mitglieder der Schulleitungsrunde standen für Fragen zur Verfügung. Hanna Knoop bedankte sich bei den drei Moderationskindern, die gekonnt durch das Programm geführt hatten, und zog den Hut vor ihnen. Sie erhielten tosenden Applaus, war doch niemand im Raum, der sich solch einen Auftritt in diesem Alter zugetraut hätte.