Test soll Mathematik attraktiv machen

Mathematik-Fachbereichsleiter Dr. Jan-Wilhelm Fischer (links) und Gesamtschuldirektor Tjark Ommen (rechts) mit den erfolgreichen Nachwuchs-Mathematikern

Schüler der KGS erfolgreich beim Känguru-Wettbewerb

Schwarmstedt. Überall in der Welt versuchen Mathematiklehrer nach Möglichkeiten, die Begeisterung fürs Erlernen der Mathematik zu steigern. Wissenschaftler aus Australien kamen auf die Idee, einmal im Jahr einen Wettbewerb anzubieten, an dem viele, möglichst alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen sollen – und wollen. Dazu verwenden sie Aufgaben, die nicht zu schwer, aber sehr anregend sind; jede und jeder kann etwas finden, was sich lösen lässt und dabei noch Spaß macht. Seit 1978 findet in Australien ein Multiple-Choice-Wettbewerb statt, an dem sich dort wenige Jahre später schon 80% der Schulen beteiligten. Französische Mathematiker holten den Wettbewerb nach Europa und nannten ihn zu Ehren der Erfinder „Kangourou des Mathématiques“ („Känguru der Mathematik“). Die Zahl der teilnehmenden Länder ist inzwischen auf 48 angewachsen; fast sechs Millionen Schülerinnen und Schüler aller Schulformen nehmen teil. In Deutschland wird der Wettbewerb, der überall auf der Welt in etwa die gleichen Aufgaben enthält und einheitlich am dritten Donnerstag im März durchgeführt wird, seit 1995 durch den Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V. mit Sitz an der Humboldt-Universität in Berlin vorbereitet und ausgewertet. Die freiwilligen Teilnehmer/innen aus den Klassen 3 bis 13 aller Schularten haben für die altersgerechten Aufgaben 75 Minuten Zeit. Der Wettbewerb finanziert sich selbst. Zur Deckung der Kosten für Vorbereitung, Organisation, Auswertung und Preise ist durch jeden Teilnehmer ein Startgeld von 2,00 Euro zu entrichten. 2011 nahmen in Deutschland 9000 Schulen mit insgesamt 860.000 Schülerinnen und Schülern teil; 279 davon kamen aus den Klassen fünf bis zehn der Wilhelm-Röpke-Schule in Schwarmstedt, an der der Fachbereichsleiter für Mathematik Dr. Jan-Wilhelm Fischer den Wettbewerb koordinierte. Sehr erfolgreich, wie sich jetzt herausstellte. Die Klassenjahrgangsbesten wurden vor den Ferien von Herrn Dr. Fischer und Gesamtschuldirektor Tjark Ommen in der Mensa zu ihren guten Ergebnissen beglückwünscht und mit einem Geschenk bedacht. Es sind: Lukas Fischer 5. Jahrgang, Rene Förster (6), Torsten Schneider (7), Jonas Fischer (8), Jannika Schümann und Robert Lecht (9) und Torben Hechinger (10). Wegen besonderer Leistungen über die Schule hinweg, wurden Lukas Fischer 5g1 und Jan Christoph Sandyos5g1 von den Wettbewerbsorganisatoren mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Lukas gehört in seinem Jahrgang von 180.000 zu den besten 180, also den besten 0,1 Prozent.