Theater in der Coronapandemie

Aufführung des Stückes „Pension Schöller“ im Februar vor Corona: Im vermeintlichen Irrenhaus ist ein Bewohner seltsamer, als der nächste. Den Onkel wundert gar nichts mehr. Archivfoto: E. Rodenbostel

Mit Mund-Nase-Schutz, 1,5 Meter Abstand, Gästelisten und Besucherhöchstzahl: kann das funktionieren?

Schwarmstedt. Theater in der Coronapandemie  – kann das funktionieren? Kürzlich trafen sich die Mitglieder der PROvinzBÜHNE Schwarmstedt, um genau dies zu erörtern. Eigentlich müssten nämlich jetzt die Proben für das nächste Stück beginnen, das im Februar 2021 dann Premiere hätte. Aber auch hier hat das Coronavirus alles durcheinander gebracht.
„Proben mit Mundschutz und Distanzgebot, Unsicherheit, ob im Februar 2021 überhaupt Aufführungen möglich sind und die Vorstellung, dann vielleicht nur jeden dritten Platz im Zuschauerraum besetzen zu dürfen, das sind keine guten Aussichten für eine fröhliche und erfolgreiche Theatersaison“, sagt Peter Tenge, freischaffender Künstler und langjähriger Regisseur der PROvinzBÜHNE. Also heißt es, zunächst einmal die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie abzuwarten. Dass im Februar kein neues Stück aufgeführt werden kann, ist inzwischen klar. Aber im Februar hat das Jahr 2021 gerade erst begonnen. Da gibt es noch viele Möglichkeiten. Am 8. Dezember treffen sich die Akteure des Provinztheaters daher erneut. Dann wird ausgelotet, was im kommenden Jahr möglich sein wird. Und irgendetwas wird hoffentlich gehen, vielleicht auch als Freiluftaufführung.
Die Mitglieder der PROvinzBÜHNE Schwarmstedt freuen sich bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit ihrem treuen Publikum.