Touristischer Radweg

Joachim Pleße, assistiert von Ehefrau Bettina, deutet an der Karte auf die fehlende Beschilderung der Radwege nördlich der Wedemark. Foto: B. Stache

Buchholzer CDU-Fraktion beantragt Radweg-Lückenschluss zur Wedemark

Buchholz (Aller) (st). Zur Buchholzer Ratssitzung hatte CDU-Fraktionssprecher Joachim Pleße einen Antrag zum Thema „Touristischer Radweg“ eingebracht. „Der Aller-Radweg erfreut sich großer Beliebtheit in der Radtouristik, besonders auch bei Radfahrern aus unserer Region. Der 13. Aller-Radtag in Lindwedel hat die Popularität eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, heißt es in einer Erklärung zum Antrag. Dabei handelt es sich um einen touristischen Radweg, der die Wedemark an den Aller-Radweg und damit an Buchholz und Marklendorf anbindet. Der Aller-Radweg erschließt schon heute das Aller-Leine-Tal für Radtouristen. Mit ihrem Antrag erhofft sich die Buchholzer CDU einen sogenannten Lückenschluss der Radwegverbindung von der Wedemark und Lindwedel zur Samtgemeinde Schwarmstedt. Der Aller-Radweg biete in der Samtgemeinde Schwarmstedt sehr schöne Streckenabschnitte mit vielen Einkehr-, Verweil- und Unterkunftsmöglichkeiten, einschließlich der verschiedenen Hofläden in Buchholz und Marklendorf. „Die Marklendorfer Schleuse, der Dorfplatz, die Marklendorfer und Buchholzer Allermarsch mit Pferdewiesen und Feuchtbiotopen, die Gelbe Riethe, der Buchholzer Rundwanderweg mit seinen verschiedenen Stationen, der Badesee und vieles mehr sind lohnenswerte Ziele“, macht Joachim Pleße deutlich. Das Problem: diese touristischen Ziele würden meistens entweder aus Verden/Schwarmstedt kommend oder entgegengesetzt aus Celle/Jeversen erreicht (Ost/West Richtung). „Eine Anbindung in die Samtgemeinde Schwarmstedt – hier Buchholz/Marklendorf – aus südlicher Richtung aus der Region Hannover/Wedemark ist bisher nicht gegeben beziehungsweise nur unzureichend gegeben und nicht oder nur unzureichend ausgeschildert. Fahrradtouristen aus südlicher Richtung fahren in aller Regel an der Samtgemeinde Schwarmstedt (Buchholz/Marklendorf) vorbei. Das ist schade“, meint Joachim Pleße. Mit seinem Antrag verfolge er folgendes Ziel: „Einen Zubringer zum Allerradweg und damit einen Lückenschluss aus der Region Hannover/Wedemark aber auch aus dem Bereich Lindwedel in den Bereich der Samtgemeinde Schwarmstedt (Buchholz/Marklendorf) ostwärts der L 190 zu erreichen. Damit ist nicht der geplante Radweg entlang der L 190 gemeint.“ Der Lückenschluss an der Grenze zwischen der Region Hannover und dem Landkreis Heidekreis im Osten von Lindwedel könne mit wenig Aufwand vollzogen werden. Wege – auch für Radfahrer nutzbar – seien vorhanden, es fehle lediglich eine entsprechende Ausschilderung. CDU-Fraktionssprecher Joachim Pleße führt in seinem Antrag drei Optionen an, von denen zwei aus Süden (Elze/Sprockhof) und Westen (Lindwedel) kommend Richtung Norden nach Buchholz führen und Option drei nach Marklendorf. Bei allen Optionen könne der Radweg Buchholz Marklendorf (RBM) genutzt werden. Joachim Pleße war auf die fehlende Ausschilderung im Bereich der Kreisgrenze schon einmal von Reinhard Mey, Vorsitzender Senioren- und Behindertenbeirat der Samtgemeinde Schwarmstedt, hingewiesen worden. Anlässlich einer Radtour habe sich Pleße nun selbst auch ein Bild von der Situation machen können. Inzwischen gab es eine Ortsbesichtigung, an der Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs, Mitarbeiter der Verwaltung und des Bauhofs sowie Joachim Pleße teilgenommen hatten. „Wir haben erste Vorgespräche mit der Gemeinde Wedemark geführt“, erklärte Schwarmstedts Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs auf Nachfrage.